Rückblicke  
 
 
Projektwoche und Leiterrundenwochenende der kath. Jugend St. Antonius
 

Die Mitglieder der Leiterrunde und die GruppenleiterInnen der katholischen Jugend von St. Antonius haben, wie dieses schon seit ein paar Jahren an Ostern und in den Herbstferien der Fall ist, eine Projektwoche geplant und vom 7. bis zum 11. April 1997 durchgeführt!

Der Anfang der Woche begann nicht so gut, da die Teilnahme am Montag noch etwas gering war, was aber angesichts der Tatsache, dass es der Montag nach dem Weißen Sonntag war, nicht verwunderlich war. Doch dieses sollte sich schon am Dienstag ändern. Während der restlichen Tage hielten sich von 10 bis 13 Uhr jeweils etwa 35 Kinder und Jugendliche rund um das Pfarrheim auf. Das Interesse der Kinder wurde durch verschiedene vorbereitete Programmpunkte geweckt, wie einem "Rennquiz", einem "Stationsspiel" durch Freisenbruch und Umgebung oder einer "Ökoaktion", bei der das Straßenbild von Freisenbruch dadurch verschönert wurde, indem Müll eingesammelt wurde, den wenig umweltbewusste Mitbürger achtlos weggeworfen hatten.

Um den biblischen Verlauf von Ostern bis nach Pfingsten ein wenig näher zu bringen, wurde dieser in einer Geschichte auf Kind gerechte Weise geschildert. Diese Geschichte sollte anschließend noch zu Kreativität veranlassen, die durch Fensterbilder (gemalt und gebastelt) mit christlichen Symbolen zum Ausdruck kam.

Kreativität sollte auch auf dem Leiterrundenwochenende, das den Abschluss der Projektwoche bildete, nicht fehlen. Die Mitglieder der Leiterrunde, die dadurch leider nicht an der Familienmesse am Sonntag teilnehmen konnten, diskutierten in der Jugendherberge Helmarshausen (Hessen) über Problemfälle in Gruppenstunden und allgemein in der Kinder- und Jugendarbeit. Ein sogenanntes "Planspiel", in dem ein konkretes Problem vorgegeben wurde und dieses dann anschließend gelöst werden sollte, ist ein Beispiel für so eine Diskussion.

Nicht zuletzt wurde gemeinsam am Samstag Abend ein Wortgottesdienst gestaltet.

Am Sonntag Morgen wurde die Theorie von der Praxis abgelöst. Im nahegelegenen Waldgebiet wurde eine sogenannte "Signaljagd" ausprobiert bei der es, wie der Name schon sagt, darum geht, dass eine Gruppe eine andere jagt. Die Verfolgergruppe kann dabei aber nur am Signalton einer Pfeife erkennen, wo sich die andere Gruppe zur Zeit befindet. Dieses Spiel erwies sich als ziemlich schweißtreibend. Wie die "Signaljagd" ausging, also ob die Gejagten gefasst wurden, wird an dieser Stelle nicht verraten!

 

Abschließend ist festzustellen, dass es sowohl in der Projektwoche, als auch während des Leiterrunden-wochenendes sehr viel gute Laune bei den Kindern und Leitern gegeben hat.

Die nächste Projektwoche kommt bestimmt!!!

Martin Heising

 

 

 

aktualisiert am 01. Juli 2017

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