Rückblicke  

 
20x Ferienfreizeit der
Katholischen Jugend St. Antonius
 
Ein guter Grund für: Gedanken, Erinnerungen, Anekdötchen und Dankesworte.
  • Es ist einfach klasse, dass sich immer wieder Leiter finden die  unerschütterlich und immer noch voller Elan, dass Lagerzepter fest in der Hand halten. Sie schaffen es immer wieder zu motivieren und die Werbetrommel zu rühren, so dass die Freizeit immer noch ein tolles Erlebnis ist.
  • Es ist toll dass sich aus unserer Jugend immer wieder Betreuer finden die ihren Urlaub zur Verfügung stellen und mit dafür sorgen, dass unsere Freizeit funktionieren kann.
  • Es ist schön, dass unsere Gruppenkinder, die schon als „Kleinkinder“ mit in die Freizeit fahren durften, keinen Lager-Schaden erlitten haben und nun auch als Betreuer zur Verfügung stehen.
Für dieses Alles ein großes Danke!!!!
 Erinnerungen und Anekdötchen:
  • Es gab immer mal wieder - Gott sei Dank - nur kleinere Verletzungen die von unserem gut ausgebildeten „Klinikteam“ kunstgerecht versorgt wurden. Angefangen mit dicken Zehennägeln über Zeckenfangaktionen bis zu Mückenstichen die fast zur Blutvergiftung führten. Der eine oder andere Verband wurde angelegt, es wurde fröhlich gegurgelt, Sonnenbrände wurden mit Quark versorgt und Kopfschmerzen und Heimweh wurden ebenfalls behandelt und das alles ohne Krankenschein.
  • Die mühevoll ausgeklügelte Zimmereinteilung wurde immer wieder boykottiert denn echte Freunde können sogar zu zweit auf einer Matratze schlafen.
  • Es gab starke Jungs die bei der Nachtwanderung unbedingt die Kleinen erschrecken wollten und dann total verstört vor der Wandergruppe im Haus ankamen, weil der dunkle Wald doch ganz schön schrecklich sein kann.
  • Es gab immer wieder Jungs die so perfekt als Mädchen bei unseren Showabenden auftraten, dass der Kinderausweis nachgeprüft werden musste.
  • Es traten in all den Jahren immer wieder bekannte Showgrößen auf – über Modern Talking, die Bloodhound Gang, Caught in de Act und die Sugababes trat so ziemlich alles auf was Rang und Namen hatte.
  • Einen besonderen Abendprogrammpunkt gab es auch mit der Herzblattausscheidung und Germanys Next Topmodel bei der kaum ein Auge trocken blieb. (Ich bin so sauer!!).
  • Bei unseren buntgewürfelten Lagerolympiadenmannschaften war immer wieder zu sehen, dass in manchem Kind ein Tiger steckt und oft genug war zu erkennen dass auch die zarten Kätzchen Krallen zeigten und ihren Mann standen, denn oft ist Hirn wichtiger als Muskeln.
  • In den ersten Jahren zeigten uns die Kinder ihre tolle Kreativität in wunderschönen riesigen Naturcollagen, aber die 20 Jahre gingen nicht spurlos vorüber, heute sind es die meist bunten verrückten Frisuren und die tollen Make-up-Versuche.
  • Es gab Kinder, die schafften es mit 6 sauberen Unterhosen in der Tasche wieder nach Hause zu kommen,
  • Es gab Kinder, die hatten nach 7 Tagen schon ihre 20 paar Socken aufgebraucht,
  • Es gab Kinder, die hatten beim nach Hause kommen noch die Butterbrote vom Anreisetag in ihrem Rucksack,
  • Es gab Kinder, die vergaßen mehrere Jahre hintereinander ihre Zahnbürste,
  • Es gab Kinder, die träumen noch heute von „wo sind deine Hausschuhe“?
  • Es gab Kinder, die gingen nur unter übelsten Verwünschungen und nur unter lautstarkem Protest in inniger Begleitung eines ausgewachsenen Betreuers unter die Dusche.
  • Es gab Kinder, die jetzt endlich wissen, wie man spült, abtrocknet und Kartoffeln schält, (Mama hat doch nicht immer frei!) 
  • Es gab schon öfter Betreuer und Kinder, die Bekanntschaft mit „Schwimmbad Meier“ gemacht haben.
  • Es gibt immer wieder Betreuer, die sich wundern, dass so kleine Füße so stinken können.
  • Es gibt immer wieder Betreuer, die entdecken müssen dass auch kleine Frauen schon ohne Luft zu holen reden können.
  • Es gab schon Schiffsfahrten, bei denen die Betreuer mit ihrer Tütenration ganz schön ins Schleudern gerieten.
  • Es gab Ausflüge, bei denen den Betreuern einiges abverlangt wurde.
  • Einige Betreuer haben immer noch eine Schiefstellung des Halses nach x maligem exzessivem Fahren der Achterbahn.
  • Einige Betreuer mussten feststellen, dass mehrmaliges Ausrechnen der Statik beim Wasserbahnfahren doch nicht vor nasser Hose schützt. 
Es gäbe noch soviel zu erzählen, aber lassen wir es jetzt dabei bewenden - ein paar Geheimnisse müssen schließlich noch bleiben.
Zum Abschluss ist zu sagen, es waren 20 anstrengende Freizeiten, es waren 20 unterschiedliche Freizeiten, es waren 20 lustige Freizeiten, 
es waren 20 tolle Freizeiten mit tollen Kindern, tollen Betreuern, tollen Küchenleuten  und tollen Erlebnissen. Ich denke dass ist noch einmal ein guter Grund allen ganz herzlich zu danken, die das möglich gemacht haben und hoffentlich noch lange ermöglichen.   
                                                                                                  D.Sp.
 

 

 

aktualisiert am 01. Juli 2017

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