2015 Sandbjerg

 

Bericht über die 27. Ferienfreizeit 2015

nach Hundslund in Dänemark

vom 25.07.2015 bis 08.08.2015

 

In diesem Jahr ging es – anders als in den letzten Jahren – bereits in der Nacht auf Samstag los. Schon früh am Freitagabend trafen sich die Betreuer, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, damit wir am Abend pünktlich starten konnten. Wir waren pünktlich. Der Bus ließ leider auf sich warten, sodass wir uns klitsch nass, aber mit Gottes Segen eine Stunde zu spät auf den Weg Richtung Dänemark machten. Entspannt und mucksmäuschenstill verlief die Fahrt reibungslos und schnell. Für die Putzkräfte am Haus leider etwas zu schnell, denn das Haus war noch nicht betriebsbereit, aber der Aufenthaltsraum wurde netterweise schon einmal für uns geöffnet.

So konnte sie also beginnen, die 27. FFZ der katholischen Jugend St. Antonius, dieses Mal in Dänemark!

Da alle doch noch von der nächtlichen Fahrt geplättet waren, verlief die erste Nacht sowohl bei den Kindern, als auch bei den Betreuern recht ruhig. Schon während des Frühstücks erhielten wir einen kleinen Einblick in das traditionelle Etappenspiel.  In diesem Jahr sind die Kinder bei uns auf dem Gutshof zu Gast. Früh am Morgen bemerkte die Gräfin allerdings, dass ihr Schmuck abhanden gekommen war. Dieses Drama teilte sie den Kindern und den restlichen Hofbewohnern schon zum Frühstück mit. Ein wenig verwundert über die kleine schauspielerische Einlage des Grafen (Tobias), der Gräfin (Marie) und des Hausmädchens (Leni) setzten wir das Frühstück fort, um danach den zweiten Teil der 1. Etappe zu spielen. Dort stellte sich heraus, dass der Kommissar Svend Zetterholm (Alex) unbedingt die Hilfe der Detektive braucht, um den Schmuck der Gräfin wieder zu finden. Da dies nur in kleinen Gruppen klappen kann, mussten die Detektive ihre Detektivfamilien finden. Dazu waren verschiedene Bilder mit den entsprechenden Namen der Kinder auf dem Gelände verteilt. Das Nachmittagsspiel führte uns an diesem Nachmittag direkt das erste Mal in den Wald, das Burgbaugeländespiel stand an. Dabei geht es darum, auf einem Spielfeld einen möglichst großen Teil des Feldes zu bebauen. Um bauen zu können, benötigen die Gruppen Rohstoffe – Weizen, Hafer und Gerste – die sie bei den verschiedenen Betreuern erspielen können. Mit genügend Rohstoffen können dann die Bauteile gekauft werden. Die Kids waren wirklich sehr motiviert und die Kleinsten liefen meist vorweg und den Ältesten davon.

Den Abend beendeten wir mit einer klassischen Partie Hühnerball, allerdings auf 4 Feldern. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass dieses Spiel (später auch Booootiiiiiball genannt) ein echter Hit wurde und die Kinder quasi närrisch danach wurden.

An diesem Abend stellten wir auch fest, dass die Dänen einfach nicht bauen können. Starker Regen, Duschen und ein recht komischer Wasserkessel im Keller spielen leider nicht so gut zusammen, sodass wir leider kalt duschen mussten.

Der nächste Morgen begann mit dem „Burgbaugeländespielweiterführungsrennquiz" in Form eines klassischen Frage-Antwort Laufspiel. So konnten wir bei allen Kindern größte Motivation feststellen – sogar bei Regen!

Auch am Nachmittag wurden wir von dem Regen nicht verschont, also wurde das Bombenalarmspiel in Haus verlegt. Dort entpuppte es sich allerdings als ziemlich witzig, da die Betreuer das ein oder andere originelle Versteck entdeckten und sich die jahrelange Erfahrung des Versteckspielens endlich auszahlte. Da war so mancher Betreuer zeitweise unauffindbar – aber das werdet ihr mit der Zeit auch noch lernen, liebe Kinder! wink

Später fiel uns die Decke dann aber doch auf den Kopf, sodass wir uns in unsere Regenoutfits schmissen und uns eine schöne schnelle Hühnerballschlacht lieferten. Immerhin gab es heute warme Duschen, unter die wir uns stellen konnten!

Langsam aber sicher näherte sich der allseits gefürchtete 3. Tag. Dieser begann, wie sollte es auch anders sein, mit REGEN! Aber da wir alle nicht aus Zucker sind, ging es auch dieses Mal an die frische Luft, um Ligretto Run zu spielen! Das Spiel funktioniert grundsätzlich genauso wie das reguläre Ligretto, nur dass die Karten an 6 unterschiedlichen Stationen abgelegt werden können. Also wurde an der Spielstation ganz normal gespielt, bis eine Zahl kam, die man meint gebrauchen zu können und dann ging der Spaß los. Samt Karte musste man nun also losrennen und eine passende Ablegestation suchen. Wie der Zufall es wollte, war man entweder erfolgreich oder ein anderes Team war einfach schneller und man hatte Pech.
Trotzdem hatten alle – ob groß ob klein – wirklich viel Spaß, da sich jeder in diesem Spiel einbringen konnte und das Spiel ziemlich schnell in Fahrt kam. So hatten sich alle Kinder das Mittagessen auch wirklich verdient. Mit Kaiserschmarrn kam auch ein bisschen „Skihüttenfeeling“ auf, nur das Aprés Ski in Form von Nachtisch ist leider ausgefallen. Also mussten wir uns heute unverschämter Weise damit  zufrieden geben, dass es nur einmal am Tag Nachtisch gab. Einige Kinder sind bestimmt auch schon etwas unterzuckert.
Aber selbst diese Tatsache konnte die Kinder nicht davon abhalten, die 2. Etappe zu spielen. Dazu kam der Kommissar Sven Setterholm erneut auf den Hof, um die Detektive für den laufenden Fall (Juwelenraub) vorzubereiten. Er forderte die Detektive auf, sich Clubhäuser zu bauen, um ihre Ermittlungsarbeiten zu sichern. Denn er ging noch immer davon aus, dass sich der Juwelendieb auf dem Hof befinden muss und sich unauffällig verhält.
Bei den Bauarbeiten kamen wirklich schöne und sehr stabile Clubhäuser heraus. So können die Ermittlungen gar nicht mehr schief gehen und die Detektive werden mit Sicherheit den Dieb stellen können. Das einzige Manko: keiner der Gruppen schaffte es, seine Hütte wasserfest zu bauen, sodass alle direkt unter die Dusche gesprungen sind, um sich aufzuwärmen. Aber wahrscheinlich erwarten wir mit wasserdichten Häusern einfach zu viel und haben in Deutschland einen zu hohen Standard. Denn die Dänen bekommen es leider nicht hin, wasserdichte Dächer zu bauen. Plötzlich hätten wir beim Abendessen fast Regenschirme aufgespannt, denn als draußen der Regen aus Kübeln runter ging, tropfte es auf einmal durch die Decke. (Aber der Hausmeister ist ja immer sofort zur Stelle!) Und es wäre ja auch langweilig, wenn der Tag heute ohne eine Überraschung geendet wäre.

Wie der vergangene Tag endete, so startete der neue Tag auch: Mit einer Überraschung! Da konnten wir doch tatsächlich den einen oder anderen Sonnenstrahl am Himmel entdecken. Da merkte auch kaum einer, dass es an diesem Morgen schon um 7:30 Uhr zum Frühstück läutete. Schnell sprach es sich rum und am Frühstück wurden diese Gerüchte auch bestätigt: wir fuhren ins Legoland. Auch wenn wir wirklich keine Lust mehr darauf hatten, packten wir auch dieses Mal unsere Regenjacke in den Rucksack. Denn manchmal haben die Betreuer ein gutes Gespür dafür und lassen sich nicht durch ein paar Sonnenstrahlen täuschen. Denn am Park angekommen, wurden wir natürlich wieder nass. Wer jetzt im Kopf hatte „Yeaaaaah, dann ist der Park wenigstens leer gefegt“ wurde leider enttäuscht. Es war brechend voll! Und durch die aufgespannten Regenschirme erschien der Park noch um einiges voller. Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht trotzdem das Beste draus gemacht hätten. Von Achterbahn über Wasserbahn bis hin zu Aussichtstürmen und Legolandschaften war für jeden etwas dabei. Die zahlreichen kleinen Städte, Kirchen, Häfen und anderen Gebäude, die komplett aus Lego gebaut sind und originalgetreu in Miniaturgröße nachgebildet sind, waren das Highlight.

Nach einer kleinen Shoppingtour, in den zahlreichen Souvenir- und Legoshops und einem leckeren Eis, ging es dann aber auch leider wieder viel zu früh nach Hause.

Am nächsten Morgen kamen endlich die mitgebrachten weißen T-Shirts zum Einsatz. Diese wurden mit bunten Batikfarben eingefärbt. Dabei ist es ja stets recht ungewiss, was dann am Ende dabei herauskommt, wenn die Knoten gelöst werden und das Shirt dann zum Trocknen auf die Leine kommt. Die Ergebnisse ließen sich aber durchaus sehen. Zum Mittag haben wir uns mit unseren Detektivausweisen auf der Terrasse getroffen, um die nächste Etappe zu bestreiten. Heute haben sich bei den einleitenden schauspielerischen Vorstellungen der Betreuer, die Zofe des Hauses Sigried und der immerzu lustige Gärtner Friedtjof vorgestellt. Dann bat der Kommissar am Hofe, Svend Zetterholm um Mithilfe bei einem Fall, damit er sich ganz um den Juwelenklau kümmern kann. Die Etappenteams sollten im Wald durch den Ausschluss von diversen Tatwaffen, Tatorten und Verdächtigen die richtige Lösung finden, wobei dies nur gelingen konnte, wenn man sehr fleißig von Clubhaus zu Clubhaus rannte und nach entsprechenden Hinweisen fragte. Nachdem fast alle Teams den Fall lösen konnten, ging es zurück zum Haus.

Da wir an diesem Tag selber für unser Abendessen verantwortlich waren, überbrückten wir die Zeit bis zum Abendessen mit einer allseits beliebten Runde…… na kommt ihr von selber drauf??? Richtig! Hühnerball! So verging die Zeit bis zum Abendessen sehr schnell und alle Grillwürstchen (die dieses Mal leider aus der Pfanne kamen, da wir keinen Grill am Haus hatten cheeky) wurden schnell verputzt!

Da der Zwischenabend zum Greifen nah war, war ab jetzt jeder kreative Kopf gefragt. Nach der morgendlichen Stärkung ging es dann auch gleich mit der 4. Etappe, bzw. der Vorbereitung hierzu weiter. Die Teams wurden von dem Kindermädchen am Hofe des Grafen dazu aufgefordert, ein spaßiges Programm für den morgigen Zwischenabend vorzubereiten. Alle erhielten drei „mörderische“ Kurzgeschichten aus dem Kartenspiel Black Stories und sollten diese nun pantomimisch darstellen und ihre Ideen einüben, um sie am Zwischenabend der Leiterrunde, sowie den anderen Teilnehmern zu präsentieren.

Im Anschluss haben wir den Nachmittag auf der großen Wiese am Haus verbracht und an einer Feldolympiade teilgenommen. Das zuständige Team hat sich diverse Staffelläufe und Stationen einfallen lassen, bei denen die Gruppen ihre sportliche Seite präsentieren konnten. Es wurde viel gelacht und so konnten wir gut gelaunt zum Abendbrot und uns die Lasagne „mit und ohne“ schmecken lassen.

Nun wurde zur Halbzeit gepfiffen. Es war Samstag und der große Aufräumtag stand vor der Tür. Also wurden alle Zimmer und Koffer ausgeräumt und im Anschluss aufgeräumt. Jedes Jahr aufs Neue ist es spannend anzusehen, wie alle verloren gegangenen Sachen – und sie waren WIRKLICH weg – doch wieder auftauchten und ihren richtigen Besitzer fanden. Der Morgen wurde des Weiteren mit Proben für den anstehenden Zwischenabend verbracht.

Quasi zur Belohnung fanden wir am Nachmittag tatsächlich einige viele Sonnenstrahlen am Himmel, sodass schnell alle Badesachen gepackt wurden und die ganze Meute zum Strand spurtete, um ein paar Sonnenstrahlen zu tanken. Es schien zwar die Sonne, doch wegen dem kalten Wind wagten sich die meisten Betreuer und einige Kinder nur ein paar Schritte ins kalte Wasser. Lieber haben wir uns am Strand bei Badminton, Volleyball und weiteren Spielen warm gehalten. Rechtzeitig ging es zurück zum Haus, weil Kinder und Betreuer duschen und sich für den Zwischenabend kostümierten mussten. Wie jedes Jahr tischte uns das Küchenteam ein großes Buffet mit allerlei Köstlichkeiten auf und alle aßen bis zum Platzen. Danach waren die Etappen-Gruppen an der Reihe kleine Krimi-Geschichten (‚Black Stories’) aufzuführen. Die Betreuer mussten aus der pantomimischen Darstellung den Verlauf der Geschichte erkennen und möglichst detailliert wieder geben. Dies gelang Allen recht gut. Ein kleines Highlight lieferten am Ende Leokadia, Joana und Maira, die uns zu “I  need your love“ einen Tanz aufführten. Bei der alljährlichen Disco, mit Macarena, Limbo und weiteren Liedern, ließen wir den Abend und die erste Woche ausklingen.

Eine absolute Neuheit in der Ära Ferienfreizeit ereignete sich am nächsten Morgen. Alle Kinder und Betreuer konnten nach dem vergangenen Zwischenabend und den anschließenden Tanzeinlagen ausschlafen. Ab 10 Uhr wurde ein Brunch aufgebaut, welcher bis in die Mittagsstunden genutzt werden durfte. Durch das Küchenteam wurde dieser zwischendurch von Frühstück in Mittagessen abgeändert und von allen Teilnehmern ausgiebig genutzt. Während die Ersten Kinder schon in Ruhe gefrühstückt hatten und draußen auf der großen Wiese am Haus herumtollten, schliefen andere tatsächlich bis in die frühen Mittagsstunden. Nach dem Mittag ging es für alle Kinder in den Wald und es wurde „König und Feldherr“ gespielt. Im Anschluss gab es dann noch zwei Runden vom allerseits geliebten „X-Spiel“. Die eingefangenen Zecken und zugezogenen kleinen Kratzer sprachen für die hohe Motivation der Kinder. Während die Kinder eine Mischung aus Tabu und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht spielten, wurden unsere älteren Teilnehmer auf kommende Aufgaben vorbereitet. Gespannt folgten sie den Ausführungen und konnten so viel über die Aufgaben eines Kinderbetreuers, sowie die Organisation von Veranstaltungen und Ausflügen lernen.

Nach dem Ausschlaftag haben wir gedacht, dass das Aufstehen zumindest am nächsten Tag etwas leichter fallen würde. Dem war leider aber nicht so und das obwohl wir strahlend schönen Sonnenschein hatten. Aber selbst das schien die meisten Kinder nicht davon abzuhalten einfach weiterzuschlafen, sobald man ihnen den Rücken zudreht. Gut in den Tag gestartet mit Bacon, Rührei und Pancakes, begannen wir mit einer Runde Alhambra. Die Gruppen, wie immer top motiviert, machten sich an die Arbeit ihre eigene Alhambraburg zu bauen. Um das Haus herum saßen Betreuer verteilt, die gegen eine Beantwortung einer Frage oder einer Aufgabenbearbeitung Geldscheine ausgaben. Mit dem Geld konnte dann an der Hauptstation Gemächer, Türme, Gärten etc. gekauft werden. Je mehr man von den einzelnen Bestandteilen in seiner Burg besaß, umso mehr Punkte bekam man auch. Und es war wichtig möglichst gut zu sein, da das Spiel noch lange nicht beendet war. Am Abend sollte der Gewinn nämlich noch im Casino verzockt werden. Die Seeräubersandwiches zu Mittag haben wohl einige zu wortwörtlich genommen, sodass ein paar sich so barbarisch verhielten, dass sie leider nicht mehr mitessen konnten. Es wurden zwar einige Rachepläne geschmiedet, während man sich grämte, dass man draußen saß und sein Essen schwinden sah, doch auf die Rache warten wir bis heute! Endlich konnte aber dann beim Nachmittagsspiel das erste große Rätsel gelöst werden – die Juwelendiebin ist gefunden! Jeder Charakter vom Hof konnte doch einen Hinweis geben und durch geschicktes kombinieren und austricksen, kam jede Etappengruppe auf das richtige Ergebnis. Das Hausmädchen Freija hatte der Gräfin die Juwelen gestohlen. Als Belohnung wurde dann  die Badesaison im Schwimmbad Meier eröffnet. Zügig wurde in die Badesachen geschlüpft und ab ins Wasser - na ja mal mehr und mal weniger freiwillig. Erstaunlich viele Betreuer konnten sich auch vor dem kühlen Nass retten. Frisch geduscht ging es dann noch abends ab ins Casino. Die Punkte aus Alhambra wurden für jede Gruppe in Chips umgerechnet und los ging es mit dem Spielen. Am Anfang noch ziemlich schüchtern bei Blackjack, Bluff, Meiern und Roulette, wurden die Gruppen immer mutiger beim Spielen. Manche verzockten sich aber auch so, dass am Ende kein einziger Chip mehr übrig blieb. Oder wie die Bank zu pflegen sagt:
 „Wir gewinnen, ihr verliert und ihr verliert und wir gewinnen.“ Oder hat da eventuell auch der ein oder andere Betreuer geschummelt?

Endlich stand der nächste Tagesausflug auf dem Plan! Dafür nahmen wir den Bus von Hundslund nach Horsens (45 Minuten Fußmarsch zur Haltestelle und verspäten darf man sich auch nicht, da der Bus nur ca. alle 2 Stunden fährt).  Als wir auch diese Hürde geschafft hatten und dem Zeitplan entsprechend in Horsens eintrafen, begann direkt das Stadtspiel, bei dem  sehr speziell verkleidete Betreuer mitten in Horsens gefunden werden mussten.  Nach dem Mittagssnack wurden dann in Kleingruppen die örtlichen Shoppingmöglichkeiten und Imbissstände angelaufen, um auch die restlichen Kronen noch vernichten zu können cheeky. Dann hieß es auch schon wieder: Heimweg antreten. Wieder in den Bus, den wir fast ausschließlich für uns hatten und danach erneut den Fußmarsch antreten. Diesmal hatten die kleineren Teilnehmer jedoch den Luxus etappenweise eingesammelt zu werden. Abends hatten die Zimmer Zeit, um die ersten Überlegungen für den Abschlussabend anzustellen, bei dem eine Mini-Playback-Show geplant ist. Das klappte bei dem ein oder anderem Zimmer besser und die ersten Proben konnten schon durchgeführt werden. Bei anderen steckt man immer noch in der Liedersuche…… Überraschend endete das Abendprogramm jedoch noch nicht, sondern es sollte noch die 6. Etappe folgen, die Nachtetappe. wink Bei der ist ein Verdächtiger durchs Haus geschlichen, der durch den Wald geflüchtet ist und natürlich verfolgt werden musste. Um den Verdächtigen zu stellen, mussten einige Stationen im Wald gefunden werden. Doch auch die Aufgabe wurde von (fast) allen ohne Angst erledigt. Danach hieß es nur noch Augen zu und ab ins Bett.

In diesem Jahr gab es – nach einem Jahr Pause – wieder einen Tag der ÄTNs (Älteren Teilnehmer). Nach einem vergleichsweise rabiateren Wecken mit etwas Wasser und Lärm ging es mit etwas gedrückter Laune zum Frühstück. Anschließend spielten wir das Spiel auf Achse, jedoch in einer etwas anderen Variante, sodass die Kinder auch die eine oder andere Strecke laufen mussten. Nachdem viele Aufträge mit den LKW´s absolviert wurden, ging es auch schon zum Mittagessen.  Gut gestärkt hieß es dann: ab in den Wald, um dort mit Hilfe von einem Stück Kordel und gesuchtem Stock mit Blättern einen Hexenbesen zu bauen. Nicht nur die Kinder, sondern auch das Wetter hat sehr gut mitgespielt.  Nach einem etwas chaotischen Abendessen (an so einem Tag werden auch die Betreuer einmal zu kleinen Kinderncool) spielten wir dann noch ein Sinnesspiel, bei dem alle fünf Sinne der Kinder gefragt wurden. Die Aufgaben wurden sehr gut gemeistert und die Kinder bzw. Betreuer waren auch wieder ruhiger als beim Abendessen.

Da in diesem Jahr alles etwas anders war, wurde auch der Probentag für den Abschlussabend um einen Tag nach vorne verschoben. Der Morgen stand also ganz im Sinne von Tanzen und lustigen Ideen. Ausgeruht ging es also fit und motiviert nach dem Mittagessen in den Wald, um die alles entscheidende siebte und letzte Etappe zu spielen. Die Kinder mussten Alibis der herumlaufenden Betreuer erfragen und überprüfen, um den Mörder des Gärtners zu überführen. Ob die einzelnen Gruppen allerdings richtig lagen, blieb bis zum Abend offen. Ein bisschen Spannung muss ja noch sein wink. Als es zurück zum Haus ging, warteten dort schon einige Betreuer mit Wasserbomben, bereit um das eine oder andere Kind ins Schwimmbad Meier zu werfen. Dann wurde noch geduscht, bevor wir alle zu Abend aßen.

Der Abschlussabend wurde mit der Auswertung der Zimmer begonnen, gefolgt von der Ehrung des Etappen-Spiels. ‚Die Ziegen’ haben in den letzten zwei Wochen den Sieg erkämpft und konnten sich somit über eine goldene Lupe als Trophäe freuen. Ihr seid nun im echten Club der Detektive aufgenommen! Die anschließende ‚Mini-Playbackshow’ war ein voller Erfolg und alle hatten Spaß beim Zugucken, Mitsingen und Mittanzen. Die nachfolgende Disco wurde zwar durch einen Ausfall der Musikanlage kurz gestoppt, allerdings konnten alle durch eine Runde ‚Limbo’ freudig gestimmt werden. Eine Kleinigkeit hat an diesem Abend allerdings gefehlt… Das Lied der Betreuer. Aber wie geht noch das gute alte Sprichwort? „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“ ;-).

Am letzten Tag gönnten wir uns alle noch einmal eine Mütze mehr Schlaf. Zwar nur 15 Minuten, aber wenn es um Schlaf geht ist ja jede Minute kostbar cheeky! Dieser Zeitverlust holte uns zwar beim Packen wieder ein, aber dennoch haben alle Klamotten ihren Koffer wiedergefunden, sodass wir diese beruhigt schließen konnten. Zumindest zunächst…. Denn heimlich hatten wir schon den Plan geschmiedet, allen noch etwas von der Meeresluft zu gönnen. Wie immer, spielte uns das Wetter zunächst wieder einen Streich, sodass wir die Kinder mit Ligretto-Run vertrösten mussten. Im Laufe des Spiels zeigte sich der liebe Petrus aber doch noch mal von seiner besten Seite, sodass alle schnell ihre Klamotten packten und sich auf den Weg zum Strand machten. Netterweise konnten wir das Abendessen auch noch verlegen, damit uns mehr Zeit am Strand blieb. Nach der schon traditionellen „Hamburger-Schlacht“ gab es dann das letzte Abendgebet und dann noch einen musikalischen Höhepunkt. Das Abschlusslied der Betreuer - und nicht nur der Geier weiß jetzt, was in den 14 Tagen alles passiert ist. „Hundslund in Dänemark das war der Hit!“ Und während die „Kleineren“ noch eine Runde „Botiball“ spielten, wurde dann, unter Mithilfe der ÄTN´s, der Hänger gepackt und die Koffer schon einmal bereitgestellt. Dann noch schnell fegen und die Küche wischen (auch hier „Danke“ an die ÄTN´s) und schon kam der Bus. Kinder und Koffer in den Bus – und fast pünktlich ging es dann so gegen 22.15 Uhr ab Richtung Heimat!

UND, wir sind ALLE glücklich und zufrieden im guten alten Freisenbruch angekommen. An dieser Stelle können wir nur noch DANKE sagen! DANKE an euch, liebe Eltern, dass ihr uns auch in diesem Jahr wieder das Vertrauen geschenkt habt, eure Kinder 14 Tage zu versorgen und zu begleiten. DANKE an euch, liebe Kinder, dass ihr die 14 Tage super mitgemacht habt und uns gezeigt habt, dass sich unser Aufwand und unsere Mühen immer wieder lohnen. Wenn es euch gefallen hat, meldet euch schnell an – und vielleicht auch noch ein paar Freunde – damit wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam auf große Fahrt gehen können! DANKE an euch, liebe Betreuer, dass ihr euch auch in diesem Jahr wieder die Zeit genommen habt, diese Fahrt vorzubereiten und auch zu begleiten. Und zu guter Letzt: DANKE an euch, liebes Küchenteam, dass ihr euren Urlaub geopfert habt, um uns (Meckerliesen) 14 Tage zu begleiten und uns so super zu verpflegen. Ohne euch wäre das Ganze in dieser Form sicherlich nicht machbar!

Und schon stecken wir in den Vorbereitungen für das nächste Jahr und freuen uns schon auf ganz viele Runden BOOOOOOOTIBALL und LAGERRADIO!!

 

Eure Leiterinnen

Anna-Lena und Christine smiley

 

aktualisiert am 01. Juli 2017

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