2014 Everinghausen

 

Bericht über die 26. Ferienfreizeit 2014

nach Everinghausen

vom 02.08.2014 bis zum 16.08.2014

 

Los ging es am 02.08.2014. Pünktlich trafen sich alle Betreuer schon ein Stündchen eher, um die restlichen Sachen zu packen und für den Hänger bereitzustellen. Nach und nach trafen auch die ersten Kinder samt Eltern ein, sodass wir pünktlich um 10:00 Uhr vom Kirchplatz rollen konnten.

Angekommen, wurden wie jedes Jahr zunächst die Zimmer bezogen und schließlich die Gegend erkundet. Denn für die Betreuer war es nun an der Zeit, das Haus recht steinzeitlich zu schmücken. Die diesjährige Freizeit stand nämlich unter dem Motto „Steinzeit“.

Und genau das war auch das Motto des diesjährigen Etappenspiels. So ging es auch direkt mit der Einführung in das Etappenspiel los. Anhand von farblich unterschiedlich gestalteten Naturketten, fanden sich die Gruppen schnell zusammen. Diese befanden sich alle in derselben misslichen Lage, nämlich dass sie sich aufgrund eines unglücklichen Missgeschickes in die Steinzeit zurückversetzt sahen. Um andere Steinzeitbewohner und Lebewesen nicht zu verschrecken und einen möglichen Lösungsansatz in weite Ferne rücken zu lassen, schufen sich die verschiedenen Gruppen zunächst eine steinzeitliche Identität und erstellten ihre Familiengeschichte. Diese Familiengeschichte musste in der darauffolgenden 2. Etappe mit moderner Höhlenmalerei, in Form eines Comics, dargestellt werden. Also ging es mit Kameras ausgestattet in den Wald, auf die Wanderdüne oder auf den Spielplatz am Haus. Um Fotos für die Comics zu machen. Als die Fotos am Nachmittag entwickelt waren, konnten die entsprechenden Bilder auf die Pappe sortiert und aufgeklebt werden. Es war wirklich spannend zu sehen, welche Ideen die einzelnen Gruppen hatten und wie diese Ideen umgesetzt wurden. Nicht schlecht wink.
Die 3. Etappe wurde trotz leichtem Regen im Wald gespielt. Hierbei mussten die Etappenteams durch einen hohen Sammel- und Ernteerfolg von Gerste, Weizen und Hafer die zwei alten Orchid und Aurelis von sich überzeugen. Sie mussten beweisen, dass sie sich für harte Arbeit nicht zu schade sind.
Nach 3 kommt 4. Und die 4. Etappe ist immer eine ganz besondere Etappe. Sowohl für die Gruppen, als auch für die Betreuer. Traditionell wird die 4. Etappe beim Zwischenabend als Stück vorgeführt. Dafür bekommen die Kids in der Regel 2-3 Gelegenheiten, um sich darauf vorzubereiten. Dieses Mal wurden Werbespots vorgezeigt, die die Steinzeitmenschen von neuartigen Dingen überzeugen sollten, wie z.B. Klopapier oder Besteck. Die Gruppen haben es geschafft, die Steinzeitenmenschen von den jeweiligen Gegenständen zu überzeugen, sodass sie diese jetzt auch benutzen. Nach den Vorführungen wurde dann noch etwas das Tanzbein geschwungen. Allerdings nicht zu lang, denn die nächsten Etappen warteten schon.
Die nächste Etappe war eine Nachtetappe. Einige Kinder mussten doch noch etwas überredet werden, nachts noch einmal in den Wald zu gehen. Aber nach allerlei Überredungen und Versprechungen, dass auch WIRKLICH niemand erschreckt wird, waren alle Kinder so mutig und sind in den Wald gegangen. So wurden die Kinder mit Geräuschen und Lichtsignalen durch den Wald gelotst, um die Betreuer zu finden. Beim Betreuer angekommen, wurden kleine Aufgaben gelöst. Das Dosenwerfen hat völlig unterwartet im Dunkeln nicht so gut geklappt und Meerrettich scheint nicht die Lieblingsspeise der Kinder zu sein. Zumindest kam von allen gruppen ein „BÄH!“ und „Was ist das?“
Aber am Ende haben alle Gruppen auch diese Etappe erfolgreich absolviert.
Die 6. Etappe spielte sich wieder im Hellen bei Tag ab. Es musste eine Ralley bewältigt werden, um den Sammlern aus der Steinzeit zur Hand zu gehen. Verschiedenste Aufgaben sorgten für Kreativität, rauchende Köpfe und kleinere sportliche Anregungen. Als letzte Hürde sollte jeder Teilnehmer einen Zungenbrecher aufsagen, was mehr oder weniger erfolgreich gelang.
Bei der letzten Etappe handelt es sich meist um ein Rennspiel, was das ganze Ranking noch einmal umschmeißen kann. Daher sind die Kinder bei dieser Etappe erfahrungsgemäß immer besonders motiviert. So sollte man mit Hilfe verschiedenfarbiger Ballons den Code für das Rad der Zeit herausfinden, der uns in die Gegenwart zurückbringen kann.
Auch hier waren alle Gruppen erfolgreich, und konnten in die Gegenwart zurückkehren. Der Gewinner des diesjährigen Etappenspiels war schon ziemlich früh abzusehen, aber dennoch wurde es am Ende noch mal knapp. Gerade die Flossmanns waren für alle Gruppen immer eine harte Konkurrenz.
P.S. Die Flossmanns sind übrigens auch eine Band cheeky.

Natürlich gab es nicht nur das Etappenspiel, sondern auch noch viele weitere spannende Spiele und Abenteuer auf der Ferienfreizeit.
Hier nur ein paar Beispiele im Überblick. Seit 4 Jahren immer wieder gerne gespielt: Halli Galli Extreme. Und in diesem Fall ist extreme nicht übertrieben. Bei diesem Spiel spielt man das Spiel ganz normal. Allerdings stehen sich 2 Leute gegenüber und jeder der beiden hat noch einen Partner – Rücken an Rücken – Wenn die berühmten 5 gleichen Früchte oben liegen, muss die entsprechende Frucht bzw. der entsprechende Betreuer gesucht werden. Ein ziemlich anstrengendes Spiel, was auch die Betreuer immer wieder gerne mitspielen. In diesem Jahr sind wir besonders stolz darauf, dass wir es ohne Verletzte spielen konnten! Ne, Ben? angel
Dieses Jahr mussten aber auch einige Verbrecher wieder eingefangen und eingebuchtet werden. Doch das war gar nicht so einfach, denn die Gefängniswände waren beweglich und wurden verschoben (á la „Das verrückte Labyrinth“). Mit viel Durchhaltevermögen in den Füßen und Spaß in den Backen, gelang es aber schließlich allen Gruppen genügend Betreuer ausfindig zu machen und somit die Geflohenen Dingfest zu machen.
Ein „Highlight-Spiel“ dieser FFZ war mit Sicherheit das Rätsel der „???“. Auch hier wurden wieder Gruppen gegründet. Zu Beginn haben sich alle im Aufenthaltsraum versammelt und einen Einstieg in die Geschichte erhalten, indem wir den Anfang des entsprechenden Hörspiel gehört haben. (Manch einer musste den Raum dabei verlassen, weil es doch zu gruselig war devil) Die „???“ müssen ein Rätsel auf einer Kirmes lösen. Warum schreit jemand so fürchterlich in der Geisterbahn? Gleich zu Beginn wurden die Gruppen dazu aufgefordert jeweils eine Entscheidung zu treffen. Verstecken sich die „???“ besser in der Geisterbahn, bis die Kirmes schließt oder in einer stillgelegten Achterbahn? Je nach dem, wie sich die Gruppen entscheiden haben, bekamen sie eine Nummer gesagt, zu der sie dann den passenden Betreuer in der Umgebung finden mussten.  Dieser las die Geschichte dann weiter vor und konfrontierte gegebenenfalls mit einer neuen Entscheidungssituation. Aber es gab natürlich auch Sackgassen, dann musste man zurück zur letzten richtigen Entscheidung. Die Betreuer waren Feuer und Flamme und hätten am liebsten mitgespielt.
Am selbigen Tag – es war einfach ein Highlight-Tag – folgte das nächste Highlight. Das Bibelquiz. Ja, hört sich nicht so Highlight-mäßig an, aber es war ziemlich lustig und ist uns allen in Erinnerung geblieben. Die meisten Fragen konnten von allen richtig beantwortet werden. Nur die Betreuer wurden etwas bestraft, wenn sie eben mal nicht richtig zuhören konnten. Aber dazu sag ich an der Stelle besser nicht mehr cheeky.
Aber hier die große Preisfrage: Welchen Segen spendet der Papst an Ostern?
die Antworten: Vamos a la playa, Nossa Nossa oder Urbi et Orbi. Fragen Sie Ihre Kinder! (kleiner Tipp: Vamos a la playawink)
Auf dieser FFZ waren wir nicht nur in Bremen unterwegs, sondern unternahmen gleich eine ganze Deutschlandreise. In der schwitzigen und warmen Mittagssonne, eine sehr anstrengende Reise! Durch richtig beantwortete Fragen konnten sich die Reisenden Geld erspielen, um die Reise fortzusetzen. Herrschte doch mal Flaute, in der Geldbörse halfen stets noch kleine Jobs in der Work and Travel Zentrale. Das war eine ziemlich anstrengende Station für die Betreuer, mussten sie sich doch gar massieren lassen… sogar mehrfach.
Doch genau für solche Tage haben wir immer Schwimmbad-Meyer mit an Bord. Daneben haben wir natürlich auch immer Wasserbomben und einen wunderbaren Schlauch, mit dem man sehr gut andere Leute nassspritzen kann. So blieb bei den Wasserschlachten niemand trocken (Außer die Redaktion cool). So konnten sich alle abkühlen.
Auch in diesem Jahr hatten wir Harry-Potter wieder mit dabei. Bei diesem Spiel geht es darum, Horkruxe vor den Todessern zu bewahren. Leider hatte jeder Schüler nur 3 Lebensbändchen. Wurde ein Schüler von den Todessern gefangen, musste sich der Schüler ein neues Lebensbändchen an der Hauptstation abholen. Beim 3. Band verwandelte sich der Schüler in einen Todesser und musste die gefunden Horkruxe den Schülern versuchen abzunehmen. Am Ende des Spiels schafften es 3 schnelle Schüler zu überleben.
Natürlich gab es noch Unmengen an anderen Spielen. Aber ich habe einfach mal alle Highlights rausgesucht wink.
Außerdem gab es ja noch 2 Tagesausflüge von denen es zu Berichten gibt smiley.

Am ersten Tagesausflug gong es ungewohnt überpünktlich um 09:59 Uhr los Richtung Hodenhagen in den Serengetipark. Nach knapp einer Stunde Fahrt im Reisebus, merkte dann auch der letzte Teilnehmer, dass hier in Niedersachsen vor einer Woche die Sommerferien begonnen hatten, denn es war ziemlich voll. Zum Glück ging es als reservierte Gruppe mehr oder weniger ‘‘schnell‘‘ voran (Achtung Ironie!) und wir konnten unsere Safari Tour durch den Tierpark mit dem Safaribus und einem ziemlichen witzigen Busfahrer starten. Dieser zeigte uns gefühlt die komplette Artenvielfalt der Tierwelt von Amerika bis nach Asien. So sahen wir unter anderem Giraffen, Zebras, Elefanten, Bisons oder auch Antilopen und sogar Löwen und Tiger. Nach über 1500 wilden Tieren und 10 km Trip im Bus picknickten wir zusammen das leckere Lunchpacket, kreiert von unserem Küchenteam, mit den alljährlichen Wraps. Am Ende des Snacks hatte dann jeder seine lange Hose gegen die mitgenommene kurze getauscht und war mit Sonnencreme eingeschmiert, denn das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Nun konnten wir zimmerweise mit den Betreuern in den dazugehörenden Freizeitpark Serengeti aufbrechen, jedoch trafen sich alle Gruppen kurze Zeit später unabgesprochen an der riesen Wasserbahn des Parks wieder und ehe man sich versah rauschte man auch schon ins kühle Nass. Eine willkommene Abkühlung! Danach testeten wir jegliche Arten von Fahrt- und Spielgeräten aus. Für die Mutigen unter uns, gab es den Adrenalinkick bei einer rasanten Achterbahnfahrt und die Ruhigeren unter uns, konnten sich im Affenhaus die Zeit vertreiben oder beim Rudern relaxen. Natürlich wurden auch alle Spielplätze zur Genüge getestet und viele kamen bei der Teppichrutsche auf ihre Kosten. Die Zeit verstrich wie im Flug und man traf sich viel zu schnell, nach einem Eis, am Bus wieder um die Heimfahrt anzutreten. Anders als die Hinfahrt war der ganze Bus nach dem ereignisreichen Tag gespenstig leise.

Ähnlich spielte sich auch die Fahrt nach Bremen ab. Aber fangen wir von vorne an. Auch am 2. Ausflugstag wurden wir von unserem super, netten Busfahrer abgeholt, der uns netterweise nach Bremen brachte. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt, haben einige Bilder von verschiedenen Orten bekommen und mussten uns auf die Suche nach Stationen machen an denen schon Betreuer auf uns gewartet haben. An den Stationen angekommen, gab es einige Aufgaben zu bewältigen. Vom Singen der Werder Bremen Hymne bis zum erfragen verschiedener HSV Spieler. Als wir alle Stationen erfolgreich besucht hatten, haben wir uns mit Blick auf die Bremer Stadtmusikanten eine kleine Stärkung gegönnt und eine kleine Pause eingelegt. Nachdem wir wieder gestärkt waren, ging es dann in kleinen Gruppen durch die Bremer Innenstadt, wo wir uns von unserem Taschengeld ein paar schöne Dinge kaufen konnten. Um 16:30 h war der Busfahrer dann wieder am Bahnhof und hat uns sicher zurück zu unserem Haus gebracht

Danke – wollen wir allen Betreuern und dem Küchenteam sagen, die auch diesmal wieder ihren Urlaub für die FFZ geopfert haben und sich völlig unentgeltlich mit auf diese Reise gemacht haben!!!  Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welchem Einsatz in jedem Jahr die FFZ ermöglicht wird, sei es bei den vielen Stunden Vorbereitung oder bei der eigentlichen Fahrt. Dank an alle!!
Dank geht auch an die Eltern, die uns ihre Kinder mal wieder anvertraut haben und an alle Kinder, die durchwegs bester Laune waren! (Wenn es euch gefallen habt, sagt es weiter und bringt im nächsten Jahr einfach noch ein paar Freunde oder Geschwister mit!)

Zum Schluss kann man nur sagen, es war auch diesmal wieder eine gelungene Freizeit und wir hoffen, wir sehen uns alle im nächsten Jahr wieder!!!

Bis dahin!!!

Eure Leiterinnen Kim und Christine smiley

 

 

aktualisiert am 01. Juli 2017

Nach oben


nPage.de-Seiten: Jakobsweg nach Santiago mit Fotos | Pilgerbuch für Fortgeschrittene