2012 Aabenraa

 

 

FFZ 2012 – Aabenraa/Dänemark
 
Motto diesmal:
"Abenteuer in der Unterwasserwelt"
 
 
 
Wie lief die 24. Ferienfreizeit ab, die uns dieses Jahr nach Dänemark führte??
 
Angefangen hatte alles im September 2011, kurz nachdem man wohlbehalten aus Everinghausen wiederkam.
Als sich zwei Leiter gefunden hatten und feststand, das unser Ziel Aabenraa in Dänemark heißen würde, fingen die ersten Vorbereitungen an. Das Wichtigste an einer FFZ sind natürlich genügend Kinder und genügend Betreuer zu finden. Betreuer fanden sich recht schnell und nach und nach wurden es auch immer mehr Kinder, sodass man voll in die Planung einsteigen konnte.
Auf den Vorbesprechungen wurden die Spiele geplant, es wurde gebastelt und geklärt, was sonst noch so alles mitzunehmen war.
Ein paar Monate später, am 4. August 2012 war es dann soweit. Um 6.30 Uhr trafen sich 26 teils müde, teils schon gut gelaunte Kinder auf dem Kirchplatz. Sie bepackten mit den schon vorhandenen, fast vollständig schon eher erschienen Betreuern, den Bus und Hänger und fuhren pünktlich um 7:00 Uhr in Richtung Norden los. Es sollten zwei Wochen Spaß ohne Eltern und ohne Langeweile werden.
Doch so hatte sich keiner die Busfahrt gewünscht. Durch zwischenzeitlich kompletten Stillstand aufgrund eines Unfalls, verbrachten wir einige Stunden länger im Bus als uns lieb war. Nachdem wir unser Haus dann doch verspätet erreicht hatten, durften die Kinder dann erst einmal die Gegend erkunden, damit ein paar Betreuer am Haus bleiben konnten und dort Platz hatten das Haus passend zu unserem Thema zu dekorieren und das Lagerradio aufzubauen, welches allabendlich zu hören war. Als die Kinder zurück am Haus waren, wurde dann auch schon lecker zu Abend gegessen, danach wurden die Ablaufregeln erklärt (auf die Betreuer hören, 10 Uhr Zimmerbewertung, 20 Uhr Abendgebet, tägliches duschen, usw.), ein paar Kennenlern-Spiele gespielt und ab ins Bett gegangen.
Die längere Anreise war geschafft, zweiter Tag.
Los ging es mit dem Spiel „Betreuer kennen lernen“. Hierzu mussten die verschiedenen Gruppen Stationen aufsuchen, von denen sie bestimmt Sätze zu Nummern bekamen. Z.B. „Einmal Schalker, immer Schalker“ oder „Kommt nie pünktlich“. Nachdem alle Sätze zu einer Nummer gefunden wurden, sollte man wissen von welchem Betreuer die Rede war.
Nachmittags nutzten wir dann sofort das gute Wetter aus und gingen zum Strand. Eine Stunde strahlender Sonnenschein und dann auf einmal Donner und Wolken. Somit hieß es zurück zum Haus. Am Haus angekommen gab es wieder strahlenden Sonnenschein. So sollte es die nächsten paar Tage weiter gehen. cool Sehr abwechslungsreich.
Wir spielten dann noch bis zum Abendessen  gemeinsam eine Runde Fußball. Abends ließen wir den Abend mit einer Runde „Rettet die Millionen“ ausklingen, danach hieß es  Lagerradio und Schlafenszeit.
Am nächsten Morgen dann ein kleiner Schock. Nachts hatte es so geregnet, dass eine riesige Pfütze vor dem Haupteingang war. Da wir jedoch unsere 1. Etappe geplant hatten, bei der wir in die Unterwasserwelt eintauchten, in dem wir den Meeresgott von unseren Qualitäten und Talenten überzeugen mussten, war der Regen nicht so tragisch. Und so schnell, wie der Regen kam, war er auch schon wieder verschwunden. Nach dem Mittagessen war der Großteil der Pfütze versickert, die Sonne schien und wir konnten draußen den Kriminalfall „Film ab ….“ lösen. Doch dazu mussten wir bei den vielen Zeugen und Verdächtigen Hinweise sammeln, was sich nicht immer als einfach herausstellte. Nach dem Abendessen spielten wir immer noch bei herrlichem Sonnenschein das Rennspiel „Schwäbische Eisenbahn“. Dort konnten wir uns alle nochmal richtig auspowern!
Und am nächsten Morgen? Da strahlte wieder die Sonne und los ging es mit dem Vormittagsprogramm „Jeopady“, bei dem gelöst werden musste, wer Perrys größter Feind ist und welcher Schwimmer die meisten Goldmedaillen bei Olympia gewann undundund, bis es wieder einmal für fünf Minuten zu schütten anfing, sodass wir das Spiel drinnen zu Ende spielten. Nachmittags ging es dann mit dem Etappenspiel weiter. Bei der zweiten Etappe war die Flucht ins Meer das große Ziel. Um die zu schaffen, musste man beim Chaosspiel möglichst viele Fragen finden und richtig beantworten.
Am Mittwoch war die Zeit reif für unseren ersten Ausflug, der uns in den Freizeitpark Sommerland Syd führte.
Der Park war zwar nicht der Grüßte, dafür bot er viele verschiedene Attraktionen. Egal ob beim Achter- und Wasserbahn fahren, beim Paddelboot oder auf dem Bubbleplast, es kam jeder auf seine Kosten. Wem das noch nicht reichte, der zog sich die Badehose an und konnte im Aquapark noch auf mehrere Rutschen und im Wellenbecken toben.
Am Haus angelangt wurde nach dem Abendessen ein kurzer Wortgottesdienst abgehalten. Danach wurde bei der 3. Etappe zunächst das Spiel „Wir haben 100 Leute gefragt“ gespielt, um danach auf große Fischbefreiung zu gehen, denn nicht alle Fische hatten den Weg ins Meer geschafft. Manche wurden gefangen genommen und somit musste man abends im Dunkeln nur mit einer Taschenlampe im Gepäck auf Fischsuche (Blinkisuche) gehen. Die Etappe machte nicht nur jedem Kind Spaß, sondern auch den Betreuern, die die wenigen Blinkis später suchen durften, die vorher nicht gefunden wurden.
Der Donnerstag begann mit der 4. Etappe den Vorbereitungen für den Zwischenabend. Hierbei war die Aufgabe den Meeresgott, der eine Party schmiss, durch Tanz und Humor zu überzeugen. Die einzige Vorgabe des Etappenteams war ein Lied zu dem getanzt werden musste. Ansonsten konnten die Teams ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ohne zu viel vorweg zu nehmen, es waren ausschließlich gute, kreative und lustige Auftritte am Zwischenabend zu sehen. Aber später dazu mehr.
Zunächst wurde nach dem Mittagessen „Dorfbau“ gespielt, wo man sich verschiedene Rohstoffe erspielen musste, diese dann sicher zur Hauptstation bringen musste ohne sich von den Räubern, die in jedem Busch lauerten, erwischen zu lassen und dann dort gegen Wege, Häuser, Städte usw. einzutauschen.
Abends wurden dann die ÄTN`s (Älteren TEilNehmer) auf ihr Zimmer geschickt, um dort eine Leiterschulung zu machen, in der sie mit den Pflichten und Aufgaben eines Betreuers vertraut gemacht wurden.
Die Restlichen spielten im Haus ein Spiel. Danach hieß es ab ins Bett und dem Radio lauschen, doch zu Ende war der Tag noch nicht und so schallte es am Ende des Radios aus den Lautsprechern: „Sachen anziehen und im Aufenthaltsraum treffen!“. Den meisten war klar was das hieß: Nachtwanderung!!
Diese lief jedoch alles andere als geplant ab, denn zufällig machte eine andere Jugendgruppe auch eine Nachtwanderung. Somit erschreckte man sich gegenseitig und die Betreuer an den Stationen waren durch mehr Schreie als üblich ganz schön irritiert. Letztendlich kamen aber alle wieder heil am Haus an und der eine oder andere war dann doch froh wieder im Bett zu liegen, nachdem man unseren Besuch fürs Wochenende, vor allem „Herrn Jost“ frenetisch begrüßt hatte. cheeky
Am Freitag wurde bei schönem Wetter Alhambra gespielt und nachmittags das erste Mal in den Wald gegangen, den wir dank „General“ Matthes gefunden hatten. Spät, aber nicht zu spät. Hier spielten wir das berühmte X-Spiel, bei dem man Schnelligkeit , Flinkheit und eine gute Tarnung kombinieren musste um mit seinem Team zu gewinnen.
Abends wurde dann das Geld, das vormittags bei Alhambra erspielt wurde im Casino verzockt. Es verzockte sich auch der eine oder andere Betreuer und musste sich woanders Geld/Chips leihen. Ne Benedikt, manche warten immer noch auf die Schuldenbegleichung. crying Doch auch der Großteil der Gruppen hielt sich zwar tapfer, ging jedoch am Ende des abends mit keinem übrig gebliebenen Chip duschen und anschließend schlafen. So ein Casino ist halt ein zwiespältiger Schuppen, indem man nur verlieren kann.
Am nächsten Morgen stand zunächst das Generalaufräumen auf dem Plan. Loben kann man an dieser Stelle die Zimmerbetreuer, die bei dem Chaos den Überblick behielten und den Großteil der Sachen, die zuerst niemandem gehören wollten, wieder den (hoffentlich) richtigen Kindern zuordneten. Manche Kinder wussten nämlich nicht genau, was die Eltern alles in ihren Koffer gepackt hatten. surprise
Dann war es endlich wieder soweit. Bei schönem Wetter konnten wir den ganzen Nachmittag am Strand liegen, im Wasser toben und uns mit Ballspielen die Zeit vertreiben. So kam jeder auf seine Kosten. Danach hieß es duschen und verkleiden, denn der Zwischenabend stand auf dem Programm.
Einige Betreuer hatten zuvor schon den Aufenthaltsraum geschmückt und eingedeckt, sodass wir in unseren Etappenteams ein dreigängiges Unterwassermenü genießen konnten! Dabei hat sich das Küchenteam mal wieder selbst übertroffen, vielen Dank dafür!
Mit vollgeschlagenem Magen wurden dann von jedem Etappenteam die einstudierten Ausreißpläne aus dem Aquarium ins weite, offene Meer präsentiert! Es waren sehr unterhaltsame Aufführungen! wink
Danach konnte jeder nach Lust und Laune bei unserer alljährlichen Disco tanzen! Die einen erwiesen sich etwas besser als Tänzer als die anderen! cheeky
Nach mal wieder einer kurzen Nacht, da wir bis in die Nacht getanzt hatten, ging es am nächsten Morgen weiter mit dem Piratenspiel! Dort musste jede Gruppe ihre Schiffe auf die rettende Insel bringen ohne dabei von den Piraten erwischt zu werden. Um voran zu kommen, musste man sich die Würfelzahl bei einigen verschiedenen Aufgaben erarbeiten.
Da das Wetter genial war, entschlossen wir uns dazu in der Mittagspause statt zu ruhen eine große Wasserschlacht zu veranstalten.
Am Nachmittag ging es dann auf die große hügelige Wiese, um dort bei strahlendem Sonnenschein ein Rennquiz zu spielen. Jede Gruppe bekam dabei Unterstützung von einem Betreuer, der die Gruppe bei dem super Wetter noch mehr motivierte. Die Gruppen, die zuerst fertig waren, bekamen auch sofort eine Belohnung, denn sie durften sich direkt auf den Weg zum Strand machen. So trudelten nach und nach alle am Strand ein und konnten noch eine Weile die Sonne am Strand beim Spielen, Sonnen und Toben genießen.
Als wir wieder am Haus ankamen, merkten die Betreuer, dass sie leider einen Fehler begangen hatten, denn sie überließen den Betreuern, die zu Besuch waren den Hausschlüssel, um ihre Sachen zu packen. Natürlich nutzte der Besuch vor der Abreise die Abwesenheit der anderen im Haus, um die Betten der Betreuerinnen abzuziehen, bei den Betreuern etwas Konfetti zu verteilen und Badelatschen zu verstecken.
Nachdem alles wiedergefunden war, stand am Abend das Spiel „Show“ auf dem Programm. Dort musste wir beim Riechen, Schmecken und Schätzen unser ganzes Können unter Beweis stellen. Auch die Betreuer hatten teilweise ganz schön zu kämpfen, doch alle zusammen hatten wir viel Spaß!
Auch die zweite Woche begann wieder mit strahlendem Sonnenschein. Am Morgen mussten wir unsere Kreativität unter Beweis stellen: beim Regentanz, Comic vervollständigen oder auch beim Schminken. Alles stand bei diesem, Spiel unter dem Thema Indianer! Das Schminken bereitete am meisten Spaß, was man an der teilweise Ganzkörperbemalung und an der Unachtsamkeit beim Pinsel auswaschen merken konnte, denn so wurde kurzerhand der Kaffee zum auswaschen der Pinsel benutzt. Aber Kaffee ist auch gut für die Haut! smiley
Beim Mittagessen übernahmen dann die ÄTN`s (Älteren TeilNehmer) das Sagen und die Betreuer konnten sich ein bisschen ausruhen! yes
Zuerst stand das Spiel „Da ist der Wurm drin“ auf dem Plan. Alle Kids waren hoch motiviert, rannten ums Haus, erledigten viele unterschiedliche Aufgaben und schafften es den Wurm zu vervollständigen. Währenddessen erholten sich die Betreuer am Strand, im Bett oder einfach beim Volleyball spielen!
Nach dem  Abendessen hieß es dann ab zur großen hügeligen Wiese! Dort musste man noch einmal seine ganze Schnelligkeit, Kreativität und Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Es wurden Hexenbesen gebaut, die dann zum Lager gebracht werden mussten ohne von den ÄTN`s gefangen zu werden. Auch einige Betreuer spielten mit und so stellte sich heraus, dass das Spiel Groß und Klein sehr viel Spaß bereitete. Nach Beendigung des Spiels wurden die ganzen Hexenbesen wieder zum Haus getragen. Als wir ankamen war schon alles für ein Lagerfeuer mit Stockbrot vorbereitet. So fand der aufregende Tag beim gemütlichen Lagerfeuer einen schönen Ausklang!
Es lässt sich sagen, dass die ÄTN`s ihren Tag voll im Griff hatten. Besten Dank dafür!! Doch ganz war der Tag der ÄTN`s noch nicht vorbei, denn auch das Wecken und Frühstück am Dienstag zählten noch zu ihren Aufgaben. Das Wecken war für die einen oder anderen nicht ganz so angenehm; Kuscheltiere waren verschwunden und wer nicht sofort aufstand, machte schon am frühen Morgen Bekanntschaft mit dem Wasser! devil
Nach dem Frühstück übernahmen dann wieder die Betreuer das Ruder. Die 5. Etappe stand auf dem Plan! Dort bastelte jede Etappengruppe bei strahlendem Sonnenschein ein Maskottchen, das die jeweilige Etappengruppe auf ihre weitere Reise durch das große, offene und gefährliche Meer unterstützen sollte. Vor allem die älteren Teilnehmer und einige Betreuer hatten Spaß mit der Farbe und probierten sie auf ihrem ganzen Körper aus! Ein Meisterwerk!
Am Nachmittag bekleideten wir uns wieder mit unseren Waldsachen, denn wir spielten das Rennspiel „Logoquiz“. Jeder bekam ein Logo auf seinen Rücken geklebt und musste versuchen alle Logos der anderen Teilnehmer aus den gegnerischen Mannschaften herauszufinden und im Lager auf einen Zettel  schreiben! Es ließen sich viele unterschiedliche Taktiken erkennen. Einige rannten die ganze Zeit durch den Wald, egal ob die anderen das eigene Logo sahen, andere bevorzugten es sich an Bäume zu stellen, sodass keiner das Logo erkennen konnte. Am Ende des Spiels hatten aber einige Gruppen alle Logos herausbekommen! – Müde vom ganzen Rennen kehrten wir wieder zum Haus zurück!
Nach dem  Abendessen wurde dann noch mehr gerannt, denn wir spielten alle zusammen das alljährliche Fußballspiel! Es lässt sich sagen, dass ein Fußballspiel mit Groß und Klein immer wieder sehr viel Freude bereitet.
Danach spielten wir noch eine Runde Hühnerball in vier Feldern, sodass man ganz schön gut aufpassen musste, denn von allen Seiten kamen die Bälle angeflogen!
Am Mittwoch packten wir unseren Rucksack für unseren zweiten Tagesausflug! Wir fuhren nach Flensburg und alle nahmen auch ihre neuen roten Sonnenbrillen mit! Alle??? Nein, nicht ganz – ein Betreuer hatte sie vergessen! surprise Doch da wir einen netten Busfahrer hatten, durfte dieser Betreuer seine Sonnenbrille noch schnell holen!
In Flensburg spielten wir dann sein Stadtspiel, sodass alle Leute die Gruppe mit den roten Sonnenbrillen schon kennenlernen durften! Dieses Mal spielten wir das Stadtspiel in zwei großen Gruppen und mussten unterschiedliche Aufgaben erledigen!
Zum Mittag stand eine gemeinsame Mittagpause am Hafen auf dem Plan. Alle aßen ihre am Morgen eingepackten Sandwiches und Kitkat bevor es in kleinen Gruppen weiterging zum Shoppen! Einige bevorzugten den Supermarkt, andere den 1-Euro-Shop und wiederum andere brauchten noch dringend Sachen vom Drogeriemarkt. Zum Erstaunen der Betreuer waren dies vor allem die Jungs! – Alle gaben ein wenig von ihrem Taschengeld aus, teilweise für mehr oder weniger sinnvolle Sachen, die Betreuer nicht ausgeschlossen!
Gegen Abend machten wir uns dann auf den Heimweg! Während der einstündigen Busfahrt merkte man, dass schon einige Tage der Ferienfreizeit vorüber waren, denn es war verdächtig still im Bus. Alle nutzten die Zeit um wenigstens ein paar Minuten die Augen zu schließen!
Der Tag wurde beim gemütlichen Film anschauen beendet, nur für die ÄTN`s war der Tag noch nicht anstrengend genug, sodass sie ihr Abendprogramm auf den Bubbleplast verlegten.
Am Donnerstag ließ uns zum ersten Mal das Wetter im Stich! Wir begannen nach dem Frühstück zunächst mit dem Spiel „Siedler“, doch bereits nach wenigen Minuten fing es so stark an zu regnen, dass das Spiel abgebrochen werden musste. Kurzfristig wurde entschieden, dass die verbleibende Zeit für die Vorbereitung des Abschlussabends genutzt werden sollte. Einige fanden diese Idee leider nicht so gut, und entschieden sich eher für ein Mittagsschläfchen. Dies wirkte sich, wie wir nachher bemerkten, leider ein  bisschen auch auf die Darbietungen am Abschlussabend aus.
Da das Wetter sich bis zum Mittagessen immer noch nicht gebessert hatte, wurde auch das Nachmittagsprogramm umgeschmissen. Es wurde in Kleingruppen Gesellschaftsspiele gespielt oder gebastelt. So verging auch dieser Nachmittag im Flug.
Kurz vor dem Abendessen feierten wir dann noch unseren zweiten Wortgottesdienst, diesmal stand alles unter dem Thema „Luftballons“. Jeder durfte etwas zum Wortgottesdienst beitragen! 
Gegen Abend besserte sich die Wetterlage wieder und die Sonne kam heraus. So konnten wir doch noch die 6. Etappe spielen. Diese stand unter dem Motto „Unterwasserolympiade“. Bei Regenbogenschuppenschleudern, Flossenlauf und ähnlichen Aufgaben mussten wir unsere ganze Sportlichkeit unter Beweis stellen.
Am nächsten Tag hieß es dann leider schon „Koffer packen“, denn die 14 Tage neigten sich dem Ende zu. Einige waren schnell fertig, während es bei anderen Zimmern verdächtig lange dauerte. Es wurden viele lang vermisste Sachen gefunden und teilweise war man sich nicht ganz sicher, ob die Socken sich nicht im Zimmer verlaufen hatten. cheeky
Nachdem alles mehr oder weniger gut im Koffer verstaut war, ging es am Nachmittag in den Wald. Dort stand die letzte und wie sich später herausstellte – entscheidende – siebte Etappe auf dem Programm.
Bei dem Spiel war das Entscheidende das am Ende keiner mehr wusste, wer nun vorne lag. Denn das Spielfeld wurde abgedeckt. Wie sich später herausstellte hatten alle Mannschaften eine Gruppe unterschätzt, denn diese Mannschaft gewann schließlich mit doppelt so vielen Punkten Vorsprung auf die anderen Mannschaften! Am Abend zeigte sich dann, dass die unterschätzte Mannschaft es tatsächlich noch geschafft hat, dass gesamte Etappenspiel zu gewinnen. Die zu Überraschung aller Teilnehmer und der Betreuer.
Nachdem wir uns alle ganz verausgabt hatten, stand nach dem alljährlichen Burger essen, der Abschlussabend an.
Zunächst wurden die Sieger der Zimmerbewertung und das Etappenspiel geehrt. Dabei zeigte sich, dass die Küche ihre Zimmer einfach am saubersten hatte!
Nach den ganzen Ehrungen gaben die Betreuer mit ihrem selbst gedichteten Lied „44 rote Brillen“ noch einem zum Besten, bevor jedes Zimmer sein „Supertalent“ präsentieren musste. Es kamen viele unterschiedliche und teilweise atemberaubende Talente zum Vorschein – Gesangs-, Tanz-, Comedy und Akrobatiktalent.
Alle dachten, der letzte Abend endete wie jedes Jahr mit unserer Abschlussdisco und dem Packen, doch da hatten sich die Betreuer getäuscht.
Die Disco fand statt. Alle tanzten, sangen und hatten nochmal einen schönen Abend zusammen. Dann  ging es ab ins Bett, denn am nächsten Morgen musste früh aufgestanden werden, denn die Heimfahrt stand auf dem Plan. Doch dann mussten sich auf einmal noch vier Kinder übergeben, sodass einige Betreuer noch nachts Betten waschen und Boden wischen mussten. Ein Teil der Betreuer fand daher erst mitten in der Nacht den Weg ins Bett. Außerdem hatten alle Panik vor der Rückfahrt, „12 Stunden Fahrt bei 30 Grad im Schatten, 40 Grad im Bus und dann noch Kinder, die sich übergeben müssen“. Doch zum Glück kam alles anders.
Am nächsten Morgen ging es den meisten Kindern wieder besser, so konnten wir nach dem frühen Frühstück, die restlichen Sachen packen, das Haus säubern und pünktlich um 9 Uhr losfahren.
Zu unser aller Erstaunen, standen wir nicht im Stau, kein Kind musste sich übergeben und die Temperatur im Bus war angenehm. Alles in Allem war es eine sehr ruhige und angenehme Heimfahrt, die viele nicht mitbekamen, da die Zeit sinnvoll zum Schlafen genutzt wurde.
So kamen wir pünktlich am Kirchplatz an. Dort wurden wir schon von Familien und Freunden sehnsüchtig erwartet.
Zum Abschluss möchten wir noch einmal ein herzliches „Danke schön“ an ALLE loswerden, die diese FFZ erst möglich gemacht haben: Da wären ……
Das Küchenteam, das jeden Tag etwas Leckeres zu Essen zauberte,
Alle Betreuer, die auch schon in der Vorbereitung viel Einsatz zeigten,
Ihr und eure Eltern, dass ihr überhaupt mit dabei ward
Und natürlich allen anderen Helfern, Spendern sowie Käufern von unseren Karten-Aktien.
 
Und auch im nächsten Jahr geht es wieder 14 Tage auf FFZ. Diesmal wieder Richtung Bremen. Wir hoffen, wir sehen uns alle wieder.
 
Freisenbruch – Oktober 2012
Rebekka Schuhmann und Lukas Kuhlmann
 
aktualisiert am 01. Juli 2017

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