2011 Everinghausen

 

 

Bericht über die 23. Ferienfreizeit 2011 nach Everinghausen

(20.08.2011 bis 03.09.2011)

 

Motto diesmal:

"Zu Gast in Entenhausen"

 

 

Jetzt ist es schon wieder einige Zeit her, dass wir die Reise nach Everinghausen angetreten haben. Doch um diese Fahrt überhaupt zu ermöglichen, mussten wir uns erst mal über die wichtigste Frage Gedanken machen. „Fahren genug Betreuer und Kinder mit?"

Da wir dieses Jahr nur in der Nähe von Bremen waren, konnten sich jedoch mehrere Betreuer dazu entschließen zumindest einen Teil der Ferienfreizeit 2011 mitzuerleben.

Nachdem das geklärt war, ging es weiter mit der Planung. Dazu trafen wir uns regelmäßig freitags Abend im Pfarrheim um viele schöne, spannende und abwechslungsreiche Spiele zu gestalten. Um uns die Planung ein bisschen zu erleichtern, fuhren einige Betreuer an einem Sonntag nach Everinghausen und schauten sich das Haus und die Umgebung an. Bei der ersten Anfahrt wurde uns schon ein wenig unbehaglich als uns das Navi auf einen buckligen Weg schickte, der mitten in den Wald führte! smiley

Doch das erste Unbehagen löste sich schnell in Luft auf, da das Haus von innen sehr gepflegt war und wir genug Zimmer und auch genug Duschen hatten.

Als wir uns dann die Umgebung ums Haus herum und den sehr schönen Wald anschauten, konnten wir zufrieden die Heimfahrt antreten. Somit konnten die Planungen weiter voran getrieben werden.

Dann war es soweit. Am Samstagmorgen, den 20.08 trafen, wir uns um 9:30  Uhr an der Kirche. Alle waren pünktlich da, sodass wir den Hänger schnell beladen hatten, die Koffer verstaut, uns den Reisesegen abgeholt und um 10:00 Uhr mit 20 Kindern und 8 Betreuern vom Kirchplatz rollten.

Nach einer weitestgehend sehr angenehmen Busfahrt, dank ruhiger Kinder und einem netten Busfahrer, kamen wir um 14.00 Uhr am Haus an. Dort warteten schon das Küchenteam und auch Kathi und Christina, zwei Betreuerinnen die mit dem PKW gefahren waren, auf uns.

Zunächst durften wir noch nicht ins Haus, da der Vermieter es noch reinigen musste, so dass wir uns die Zeit draußen vertrieben. Als der Vermieter mit dem Putzen fertig war, brachten wir unsere Koffer ins Haus und machten uns direkt danach auf den Weg die Umgebung zu erkunden. Die Zeit, in der das Haus von tobenden Kindern befreit war, wurde von manchen Betreuern genutzt, um das Haus zu dekorieren und das Radio aufzubauen.

Nachdem wir abends gegessen hatten, wurden noch ein paar Regeln abgesprochen. Dann endete der erste Tag auch schon.

Die nächsten Tage bis zum Mittwoch waren mit reichlich Programm gefüllt. Wir spielten die ersten beiden Etappen. Bei der ersten Etappe mussten wir unsere Gruppe finden und eine kleine Geschichte dazu erzählen.

Die zweite Etappe spielten wir in den Dünen, die auf jeden Fall eines der "Highlights“ der Umgebung waren. Diese Wanderdüne war nur l0 Minuten Fußweg von unserem Haus entfernt und ist die größte Wanderdüne Deutschlands.

Außerdem spielten wir Spiele wie Gemetzel, 17-Meter, World-Race-Schach, Heiser und Alhambra / Basar.

Am Mittwoch stand dann unser erster Tagesausflug auf dem Programm. Dieser ging nach Bremen, wo wir ein Stadtspiel vorbereitet hatten und die restliche Zeit mit einem gemütlichen Stadtbummel füllten. Hier bei wurden die kleinen Jungs von einem Reporter angesprochen ob sie nicht Lust hätten, im Radio etwas zu erzählen. Die Aufgabe bestand darin zu vorgegebenen Buchstaben ein Wort zu sagen. Zum Beispiel „G wie ...?" cheeky – Natürlich hatten sie Lust!!!

Pünktlich zum Abendessen, das dieses Jahr wieder herrlich schmeckte, waren wir wieder zuhause.

Abends ging es ab in die Dünen um noch ein wenig Fußball oder Hühnerball zu zocken. Danach blieben die älteren Teilnehmer mit einigen Betreuern noch dort, warteten bis es dunkel genug war und spielten dann tot, tot, töter.

Hierbei mussten sich die Teilnehmer einzeln oder zu zweit durch die Dünen oder das angrenzende Gestrüpp schlagen, ohne von den versteckten Betreuern bemerkt zu werden. Natürlich siegten die Betreuer auf ganzer Linie. devil

Donnerstag ging es weiter mit der 3. Etappe, bei der wir in den Wald gingen um Hütten zu bauen. Außerdem bekamen die Gruppen Zeit, um für ihren großen Auftritt am Zwischenabend zu proben.

Bei ihrem Auftritt musste jede Gruppe 2 Aufgaben erfüllen. 2 Zettel wurden gezogen. Auf einem stand ein Lied, das mit einbezogen werden musste, auf dem anderen ein Filmgenre, Ballett, Krimi oder Stummfilm.

Die restliche Zeit vor oder nach den Mahlzeiten verbrachten die Kinder an der Tischtennisplatte oder beim Diabolo spielen.

Übers Wochenende besuchten uns dann ein paar Gäste, die entweder schon aktiv aus der Leiterrunde ausgeschieden sind oder die keine Zeit hatten komplett mitzufahren.

Dafür planten sie die Nachtwanderung und so schallte es aus dem Radio „Alle raus aus den Betten. Warm anziehen. In 5 Minuten treffen wir uns!“ Ein Clown, ein Penner und andere gruselige Gestalten wollten uns erschrecken.

Samstag hatten wir dann die Hälfte geschafft, was bedeutet, dass wir ein großes Aufräumen starteten. „Noch genug Socken? Genug Unterwäsche? Handtuch gewechselt?“

Nachmittags ging es ab in den Wald. Das beliebte X-Spiel wurde gespielt und ein paar Betreuer konnten den Aufenthaltsraum für den Zwischenabend vorbereiten.

Abends wurden wir, wie jedes Jahr, mit einem Festmahl verwöhnt.

Der diesjährige Anlass war Dagoberts Geburtstagsfeier, zu der er die verschiedenen Etappengruppen eingeladen hatte. Diese revanchierten sich, indem sie ihre Stücke aufführten.

Auch unser Sänger Alex gab noch ein Solo für Dagobert zum Besten. yes

Wie jedes Jahr durften unsere ÄTN`s (ÄlterenTeilNehmer) einenTag Vorbereiten, um zu erfahren wie es als Betreuer ist und um uns auch mal einen Tag Ruhe zu gönnen. wink

Der Tag begann mit einem überraschend netten Wecken, wo jedem Kaffee, Kakao oder Orangensaft ans Bett gebracht wurde. Nach dem Frühstück wurden dann Flaggen gemalt, die nach dem Essen im Wald gesucht werden mussten. Das Highlight war jedoch das Abendspiel. Es wurde Halli-Galli-Extreme gespielt. Bei diesem Spiel saßen sich immer zwei Kinder gegenüber und mussten Karten aufdecken auf denen unterschiedliche und unterschiedlich viele Früchte drauf abgebildet waren. Wenn Karten mit fünf gleichen Früchten auf dem Tisch lagen, ging es darum, dass das andere Mitglied des Zweierteams klingelt. Jedoch waren die Klingeln bei Betreuern im und um das Haus verteilt und man durfte nur die Klingel benutzten, der auch die gesuchte Frucht zugeteilt war. Doch wie sich herausstellte, wechselte der Betreuer bzw. die Klingel in gefühlten 10 Sekundentakt seine Frucht. Dass das Spiel gut bei den Kindern ankam, zeigte das alle Vollgas gaben, durch die Flure und ums Haus herum rannten und der eine oder andere nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.

Für den Tag einen großen Dank und einen fetten Respekt an die ÄTN`s, die zu viert!! Alles super im Griff hatten.

Als nächstes Großes stand Mittwoch der zweite Tagesausflug auf dem Programm. Ab ging es in den Heidepark Soltau.

In Kleingruppen mit unseren gelben und grünen Hüten auf dem Kopf ging es zügig los, um jede Achterbahn mitzunehmen. Die längste Holzachterbahn der Welt, der höchste Giro-Drop-Tower Deutschlands, Wasserbahnen oder kleine Geräte, die sich gefühlte 100-mal in einer Sekunde drehen wurden getestet und zum Glück gut vertragen.

Da viel im Park gelaufen wurde und alle ziemlich erschöpft waren, ließen wir den Abend beim Filmgucken mit Popcorn und Marshmallows ausklingen.

In den letzten beiden Tagen musste dann vor allem noch die Etappe entschieden werden, bei der man gegen die Panzerknacker kämpfen musste.

Außerdem wurde freitagmorgens schon mal gepackt. Bis auf einige kleine Sachen und ein Handtuch konnte auch alles, manchmal auch dank großer Geschwister, wink dem Richtigen zugeordnet werden.

Dann war es auch schon wieder soweit, der letzte Abend, der sogenannte Abschlussabend, stand vor der Tür und jedes Zimmer führte das vor, was es die letzten 2 Wochen über geprobt hatte. Man sah von Sketschen überTricks bis hin zur Wasserakrobatik alles. Am Ende gewannen das aufgeführte „Dinner for one" der älteren Jungs und die weiblichen Betreuer (was keiner im Nachhinein versteht) mit ihrem Bauchtanz.

Nach einer blitzenden Disko zum Abschluss war auch dieser Abend vorbei.

Am nächsten Morgen wurde eine halbe Stunde früher geweckt als gewöhnlich, damit es alle pünktlich zur Abfahrt in den Bus schafften.

Von der Fahrt bekam kaum einer was mit, da wir die Zeit sinnvoll zum Schlafen nutzten.

Zuhause angekommen schlossen alle ihre Eltern, Großeltern und Geschwister wieder in die Arme und waren froh wieder im schönen Freisenbruch angekommen zu sein.

Auch die Betreuer waren froh, dass die Freizeit ohne schlimme Verletzungen, ohne viel Streit und mit viel Spaß abgeschlossen wurde und hoffen, dass ALLE nächstes Jahr wieder mit von der Partie sind und noch den einen oder anderen Freund, bzw. Freundin mitbringt, wenn es nächstes Jahr nach Dänemark geht.

 

Eure Leiter yessmiley

 

aktualisiert am 01. Juli 2017

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