TB 04.08.2014

 

 

 Montag, 04. August 2014 

 

Hallo liebe Daheimgebliebenen,

Ein weiterer Tag ist vorbei, die Zeit rennt wie immer einfach davon. Ich erzähle den heutigen Tag einfach mal aus meiner Sicht. Für mich startete der Tag um 7:34 Uhr mit einer Frage die Bekki mir stellte: „Marie? Musst du nicht wecken?“. Ok! 4 min. zu spät, hatte den Wecker vergessen zu stellen ­– hopps aus dem Bett, ab zum Radio. Dachte mir, wenn ich als erstes Musik über die Boxen abspiele, sind alle gleich wach und die 4 min. Verspätung werden ausgeglichen. ;-) Bei wunderschönsten Schunkel- und Heimatliedern war ich manchmal sprachlos, dass es der eine oder andere trotzdem schaffte weiterzuschlafen. Letztlich waren aber alle pünktlich zum Frühstück da. Im Anschluss an das Frühstück kam ich meinen Verpflichtungen als Betreuerin des Tages weiter nach. Das bedeutete zunächst die Mädchentoiletten und Duschräume zu putzen und anschließend die Zimmer der Kinder zu bewerten, die dieses Jahr ganz besonders ordentlich sind. Wirklich wahr! Ich bin sehr überrascht, da wurden teils Zimmer schon vor dem Frühstück aufgeräumt, durchgefegt und die Betten gemacht. Während ich durch die Zimmer streifte, trafen sich die Kinder vor dem Haus um das Spiel 2x3 zu spielen. Dabei sollten sich die Gruppen in verschiedenen Disziplinen behaupten und mit etwas Glück ihr Spielfeld mit den passenden Figuren ausstatten, um zu siegen! Später kam ich dazu und konnte unter anderem beobachten, wie einige Kinder ihre Schwierigkeiten hatten einen Schnürriemen möglichst schnell nach einem Vorbild in einen Sneaker zu schnüren. Nicht wahr, Ben? ;D Letztlich haben es aber doch alle Gruppen geschafft. Nach einigen weiteren Spielen, wurde es dann Zeit für das Mittagessen. Es gab Toast Hawaii – mag ich ja nicht so gern, aber dafür gab es von gestern köstliche Hackbällchen Toskana – mag ich ja sehr gern.

Am Nachmittag sollte dann ein Rätsel der „???“ gelöst werden. Auch hier wurden wieder Gruppen gegründet. Zu Beginn haben wir uns im Aufenthaltsraum versammelt und einen Einstieg in die Geschichte erhalten, indem wir den Anfang des entsprechenden Hörspiels angehört haben. Die „???“ müssen ein Rätsel auf einer Kirmes lösen. Warum schreit jemand so fürchterlich in der Geisterbahn? Gleich zu Beginn wurden die Gruppen dazu aufgefordert jeweils eine Entscheidung zu treffen. Verstecken sich die „???“ besser in der Geisterbahn, bis die Kirmes schließt oder in einer stillgelegten Achterbahn? Je nach dem, wie sich die Gruppen entschieden haben, bekamen sie eine Nummer gesagt, zu der sie dann den passenden Betreuer in der Umgebung finden mussten. Dieser liest die Geschichte dann weiter vor und konfrontiert gegebenenfalls mit einer neuen Entscheidungssituation. Aber es gab natürlich auch Sackgassen, dann musste man zurück zur letzten richtigen Entscheidung Die Betreuer waren Feuer und Flamme und hätten am liebsten mitgespielt. Aber für uns heißt es zumeist, sitzen, warten und ab und an etwas vorlesen. So ist das eben als Betreuer – harte Arbeit. Das Rätsel wurde im Laufe des Nachmittags von den meisten gelöst.

Nach dem Abendessen, auf das sich viele bereits den Tag über gefreut haben (es gab Schnitzel mit köstlichem Sößchen, Spätzle und Gemüse) hieß es: 1,2 oder 3, letzte Chance vorbei! Doch in diesem Jahr sogar mal unter dem Motto: Religionen. Nachdem wir bereits mit Hummeln im Hintern den Nachmittag verbracht hatten, gründete die Leiterrunde ganz spontan auch eine Gruppe und spielte mit. Ein knappes Rennen. Nur selten wussten einzelne mal nicht die richtige Antwort oder konnten nicht rechtzeitig ins passende Feld hüpfen. Jedoch gab es eine ganz besondere Runde! Die Frage, bei der fast alle falsch lagen war: Welchen Segen spendet der Papst an Ostern? Die Antworten: Vamos a la playa, Nossa Nossa oder Urbi et Orbi. Und kein Witz! Die meistgewählte Antwort war Nummer 1. Wer hat nicht das Bild vor Augen, wie der Papst Vamos a la playa wünscht? :D

Nach dem Spiel gab es dann das allseits beliebte Lagerradio. Neben den Briefen und eingegangenen Musikwünschen, war uns auch nach einem beliebten Sommerhit von Righeira , wie wir darauf wohl kommen? Nun saß ich während des Radios hier am PC und schrieb diesen Eintrag. Ich mache nun Schluss, die Leiterrunde trifft sich nun um den heutigen Tag zu reflektieren und den morgigen durchzusprechen. Betreuertage sind lang, Betreuernächte kurz.

Aber eines sage ich euch: Es macht stets ungemein viel Spaß und ich möchte die Ferienfreizeiten nicht missen. Sonnige Grüße und bis bald.

Marie

 

 

 

 

 

 

Das Wetter in Everinghausen !!

Was haben wir wohl am nächsten Tag erlebt???

 

Dienstag, 05. August 2014

 

 

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aktualisiert am 01. Juli 2017

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