2016 Ameland

 

 

Bericht über die 28. Ferienfreizeit

nach Ameland

vom 05.08.2016 - 19.08.2016

 

Angefangen hat natürlich alles schon viel früher. Im Herbst des letzten Jahres fing die Planung für das Leiterteam und die Betreuer an. Wo fahren wir hin? Unter welchem Thema steht die Fahrt? Wie viele Kinder fahren mit? Welche Spiele bereiten wir vor?  Alles Fragen die nach und nach geklärt werden bei unseren regelmäßigen Vorbesprechungen, bis wir dann am Freitagmorgen auf dem Kirchplatz standen und endlich losfahren konnten.

Bulli und Bus schnell fertig gepackt, Gottes Segen für die Fahrt eingeholt, von den Liebsten verabschiedet und schon konnte die Ferienfreizeit starten. Wir machten uns mit 38 Kindern auf den Weg nach Holland in eine neue Freiheit, ohne nervende Eltern und ohne öde Langeweile... Und es konnte uns auch gar nicht schnell genug gehen. Unser netter Busfahrer brachte uns so rechtzeitig zum Hafen in Holwerd, dass wir sogar eine frühere Fähre nehmen konnten.  So ging es dann auch weiter. Kaum auf Ameland angekommen, luden wir die Koffer vom Schiff in den Fahrradanhänger, der die Koffer für uns zum Haus brachte. Im Gegenzug bekam jeder von uns ein Fahrrad. Also Fahrradhelm aufsetzen und während des Weges zum Haus schon einen Teil der Insel bestaunen.

Leider funktionierte der Weg über die Fähre nicht bei allen von uns ganz reibungslos. Der Bulli mit all unserem Material und der Deko musste sich drei Stunden an der Fähre anstellen bis man endlich übersetzen durfte. So bezogen erst einmal alle Kinder ihre Zimmer, bevor es auf den traditionellen Erkundungsspaziergang ging. Vom Hunger zurück ins Haus getrieben, war auch das Küchenteam bereits eingetroffen, doch ohne Bulli konnte es noch kein Abendessen geben. Als unter Freudenjubel endlich der Bulli auftauchte, packten alle schnell mit an, damit wir endlich essen konnten. Nach dem Essen noch schnell die Regeln für alle Mann erklärt - auf die Betreuer hören, 7:45h wecken, 8:30h Frühstück, 10:00h Zimmerbewertung, 12:30h Mittagessen, 18:30h Abendessen, 20:00h Abendgebet, duschen, schlafen- und dann nach diesem langen und anstrengenden Tag ab ins Bett!

Nach der ersten Nacht in fremden Betten und einem stärkenden Frühstück ging der Tag mit Sonnenschein direkt gut los. Um dann richtig wach zu werden spielten wir eine Runde Jeopardy, alle waren hochmotiviert und meisterten überraschend souverän die gestellten Aufgaben. Während des Spiels fanden ein paar Betreuer Zeit, um das Haus und vor allem den Aufenthaltsraum herrlich mittelalterlich zu schmücken. Nach dem Mittagessen ging es dann auch schon los mit dem alljährlichen Etappenspiel, welches sich mit 7 Etappen über die gesamte FFZ zieht. In der ersten Etappe musste erst einmal jeder seine Etappengruppe mit Hilfe von Puzzleteilen finden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim puzzlen, konnte doch jeder am Ende seine Gruppe finden und es konnte mit der Gestaltung des eigenen Familienwappens losgelegt werden. Dabei sind einige schöne Wappen entstanden, die mit bunten Händen und Farbklecksen auf der Kleidung präsentiert wurden. Am Abend hielten wir unser Abendgebet im Schneidersitz auf unserer schönen großen Wiese ab und lauschten der Geschichte über vier Vögel, die gemeinsam bunter erscheinen und viel schöner klingen als allein. Und dann spielten wir endlich das meistgeliebte Spiel der Ferienfreizeit...BOTIBALL!BOTIBALL!BOTTIBALL.

Am nächsten Tag erkundeten wir zum ersten Mal den Wald, den wir in den nächsten Tagen noch öfter besuchen würden. Also schwangen wir uns auf unsere Drahtesel und fuhren in Kleingruppen los. Wie wir schnell feststellen sollten, macht es wenig Sinn mit den Kleinsten zuerst loszufahren, sodass aus den anfänglichen Kleingruppen schnell wieder eine große Gruppe wurde. Egal, wir hatten ja noch ein paar Tage, um uns eine bessere Strategie zu überlegen... Am Wald angekommen mussten wir leider auch erkennen, dass es einfach zu viele Jugendgruppen auf Ameland gibt, sodass wir uns dieses Jahr ausnahmsweise unseren Wald mit anderen Kindern teilen mussten. Die zweite Etappe klappte trotzdem hervorragend, obwohl der ein oder andere Betreuer die Hälfte des Materials am Haus vergaß... Bei dieser Etappe, dem Burgbau-Geländespiel, bebauten die Gruppen ein möglichst großes Grundstück mit erspielten Rohstoffen, ohne dabei von den Räubern gefangen zu werden. Am Nachmittag ging es wieder auf die Räder, eine Fahrradralley stand an. Jede Gruppe bekam eine Karte, auf der eine vorgezeichnete Strecke abgefahren werden sollte und zwischendurch verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten. Zum Glück bekam jede Gruppe noch einen Betreuer mit, sonst wäre eine Gruppe wohl immer noch nicht wieder zurück... So sind trotz der einen oder anderen Schwierigkeit beim Navigieren alle heil und munter wieder zurückgekehrt. Der Tag endete ziemlich actionreich mit einer Runde Halli-Galli-Extreme, mittlerweile auch ein richtiger Klassiker bei uns geworden, auch wenn bei stürmischen Zusammenstößen mal ein blaues Auge davongetragen wird.

Am Montag war es Zeit für unseren ersten Ausflug, der uns sonst die Jahre immer in einen Freizeitpark geführt hatte. Das erwies sich dieses Jahr als etwas schwierig. Wo sollte es auf der Insel einen Freizeitpark geben? Aber wenn wir schon am Meer sind, muss es auch da etwas besonderes geben. Also schnappten wir uns mal wieder unsere Fahrräder und radelten zum Hafen. Dort erwartete uns bereits ein Kutter mit dem wir eine Robbenfahrt unternahmen. Mit alle Mann an Bord, schipperten wir los Richtung Sandbänke. Da das Wetter leider nicht ganz strahlend schön war, hatte der ein oder andere ein kleines Problem mit dem schaukelnden Schiff und verkroch sich lieber unter Deck, wo man ganz hervorragend ein bisschen Schlaf nachholen konnte. Der Rest von uns stand oben an Deck und ließ sich den Wind um die Nase wehen, bis wir endlich die Robben sehen konnten. Leider hatten diese, bei dem schlechten Wetter, wohl auch nicht so viel Lust sich auf den Sandbänken zu sonnen, sodass nur wenige Tiere zu beobachten waren. Nachdem wir wieder am Hafen angelegt hatten, fuhren wir direkt weiter in den Wald um “Autogrammjagd” zu spielen.  Und dann war es Zeit für das X-Spiel: 2 Gruppen gegeneinander, verstecken, über den Boden robben, wegrennen, fangen, zum Lager bringen, befreien... Immer und immer wieder. Am Abend stand noch ein kleiner Wortgottesdienst an und ein paar abschließende Kreisspiele. Und dann ging es mit der musikalischen Begleitung des Lagerradios ab ins Bett.

Am nächsten Tag war es soweit, wir fuhren zum ersten Mal an den Strand, nachdem wir vormittags eine schnelle Runde das Theologische Rennquiz spielten. Während einige Betreuer sich über die Fragen ihre Köpfchen zerbrachen, hatten die Kinder keine größeren Probleme beim Bewältigen der Fragen. Am Strand angekommen, waren die meisten doch ganz froh über ihre langen Hosen und Jacken, ein paar hartgesottene Sommerfreaks in Badehose und T-Shirt hatten wir aber natürlich auch dabei. Die dritte Etappe stand an und die Aufgabe war es eine prächtige (Sand-)Burg zu erbauen nur mit Materialien, die am Strand zu finden sind. So wurde mit Muscheln und Stöcken wunderbare Verzierungen geschaffen, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Da es beim Abendspiel darum ging seine Gruppe besonders gut einschätzen zu können, wurde zimmerweise gespielt. Dies ist immer ein großer Wunsch der Teilnehmer, da man seinen besten Freund ja eigentlich den ganzen Tag nicht sieht!! Zumindest nur bei den Mahlzeiten, auf dem Zimmer, bei Spielen mit der gesamten Gruppe oder bei gemeinsamen Aktionen, wie Strand, Ausflug, etc… wink

Und auch am nächsten Tag hatten wir noch immer kein Glück mit dem Wetter. Irgendwie war dem Wettergott immer noch nicht klar geworden, dass wir hier unsere SOMMERFERIEN verbrachten. Aber sowas hält uns ja nicht ab. Zwar wurde die Anleitung für Lotti Karotti kurzerhand nach drinnen verlegt, danach trotzten wir aber dem Regen und dem Wind und spielten wie gewohnt ums Haus herum. Frei nach dem Motto "Die Letzten werden die Ersten sein", konnte eine Gruppe sich wirklich durch geschicktes  Kartenziehen mit der Gruppe weiter vorne den Platz tauschen und wurde so doch wirklich Zweiter. Leider gab es da natürlich noch den anderen Fall und es gab viele verdutzte Gesichter, wenn man auf einmal wieder von vorne anfangen musste. Nachmittags fuhren wir dann - ja richtig- in den Wald. Nach einer erfolgreichen Runde Siedler, mussten wir leider feststellen, dass immer noch nicht alle Kinder die Verkehrsregeln beherrschen, sodass eine Gruppe die letzten Meter vom Fahrrad absteigen und schieben musste - Sicherheit geht vor! Aber nach zahlreichen Erklärungen ist die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass am Ende alles reibungslos verläuft mit den Rädern. Nach mehreren ausgiebigen, chaotischen Runden Botiball auf vier Feldern, durften noch zwei Jungs ihre Feuertaufe im Schwimmbad Meier nachholen. Schnell wurde sich wieder trocken gelegt und ab in die Heia, der nächste Tag hielt nämlich so einige Überraschungen parat..

An diesem Donnerstag übernahmen die ÄTN´s (= ältere Teilnehmer) das Ruder. Und irgendwie waren die Betreuer völlig in ihrer eigenen kunterbunten Welt, wo Strandtiere, Bademode und laute Musik zum Frühstück nun mal dazu gehören. Tja so ist das, einen Tag schlecht hören können und Blödsinn machen brauchen wir nun mal auch bei 14 Tagen Verantwortung tragen und Vorbild sein. cheeky Trotz kleinen Startschwierigkeiten  haben "The Next Generation" ihren Tag super gemeistert, die Kinder gut beschäftigt und alle am Abend sicher ins Bett gebracht. Großes Lob an dieser Stelle noch einmal.

Der nächste Tag versprach ein bisschen mehr Entspannung, wir durften ein halbes Stündchen länger schlafen. Den Vormittag verbrachten die Etappengruppen mit der Vorbereitung für den Zwischenabend. Jede Gruppe erhielt einen Gegenstand und zwei Lieder mit denen am nächsten Abend dann eine super Performance hingelegt werden sollte. Da wir ja schon die Hälfte der Zeit rum haben, mussten endlich mal wieder die Süßigkeitenvorräte aufgestockt werden, also ging es anschließend zimmerweise in den nächstgelegen Supermarkt, wo ordentlich Geld auf den Kopf gehauen wurde. Nach einem brisanten Fußballmatch am Abend, ging es ab in die 'Mulle', um für den nächsten Tag gewappnet zu sein - für den Tag des Zwischenabends...

Doch erst einmal stand das große Generalaufräumen an. Das heißt nicht nur Betten machen und Zimmer ausfegen wie jeden Tag - nein, heute wird wirklich aufgeräumt, Handtücher und Schlafanzüge gewechselt und überprüft, ob noch von allem genügend vorhanden ist. Auch für die Zimmerbetreuer nicht ganz so einfach bei dem Chaos den Überblick zu behalten und den Großteil der Sachen, die einfach niemandem mehr gehören wollten, den richtigen Kindern zuzuordnen. Mittlerweile arbeiten wir sogar ganz professionell mit Foto- und Videobeweisen. cool Manche Kinder wissen einfach nicht, was die Eltern alles in ihren Koffer gepackt haben. Ein Zimmer war leider so chaotisch, dass sie immer noch aufräumen mussten, während alle anderen schon auf dem Weg zum Strand waren. Während die Kinder den Tag in der Sonne verbringen konnten, kümmerten sich einige Betreuer um die Deko und die Vorbereitungen für den legendären Zwischenabend. Als alle Kinder wieder zurück am Haus und rausgeputzt für den Maskenball waren, konnte endlich mit dem Festmahl begonnen werden. Mit eigenem Holzbrettchen als Teller und den Fingern als Besteck wurde sich auf das üppige Essen gestürzt. Vor lauter Hunger hatten wohl einige bei den Tischregeln nicht aufgepasst und mussten doch tatsächlich das Essen am Pranger genießen. Mit vollgeschlagenem Bauch waren die Etappengruppen an der Reihe um für die passende Unterhaltung zu sorgen. Besonders "Botis next Topmodel" war ein Augen- und Ohrenschmaus, den wir nicht so schnell vergessen werden. Doch der Abend war noch lange nicht zu Ende, die Disco machte gerade erst auf. Nachdem hier alle das Tanzbein schwingen konnten, ging es endlich ab ins Bett und das ohne viel Murren und Zickereien, da so ein Abend einfach für alle sehr anstrengend ist.

Nach einer durchzechten Nacht waren alle froh, dass am Morgen kein nerviger Betreuer im Zimmer stand und mit allen Mitteln versuchte die Schlafmützen wach zu bekommen. Diesen Sonntag durfte bis mittags geschlafen werden. Und Glück mit dem Wetter hatten wir auch noch, sodass wirklich Ruhe im Haus herrschen konnte. So sparte sich der eine oder andere das Frühstück und kostete die Zeit im Bett richtig aus. Endlich ausgeschlafen, wurden wir am Nachmittag kurzerhand Detektive und lösten einen Fall der ???. Leider war das Wetter so gut, dass die Motivation mit steigender Sonne immer mehr abnahm. Für die richtige Abkühlung sorgte dann aber das Schwimmbad Meier und eine riesige Wasserschlacht, sodass am Abend alle Kinder mit einem Lächeln in ihren Betten lagen.

Der Montag war ein Bilderbuchtag. Schon morgens konnten die Sonnenstrahlen erahnt werden. Aber zunächst ging es wieder einmal in den Wald, wo wir das altbekannte X-Spiel spielten. Ein Klassiker - jung und alt, groß und klein können sich jedes Mal dafür begeistern. Dann war es endlich so weit, wir konnten nicht nur an den Strand, sondern auch ins Meer. Aber was wäre eine FFZ am Strand ohne eine Strandolympiade. Also wurde sich erst mit Staffelläufen und Buddeleien sportlich betätigt und danach war erst Sonnenbaden angesagt.  Der erste Tag im Meer musste dann natürlich ausgereizt werden, bis selbst die härtesten Betreuer durchgefroren waren und trotzdem immer noch von ein paar Wasserratten ein Murren zu hören war -"Warum müssen wir denn schon aus dem Wasser" (nach anderthalb Stunden) oder "Uns ist gar nicht kalt" (es war definitiv keine Badewannentemperatur). Der Abend versprach auch noch einiges an Action. Die Nachtetappe stand an. Die Etappengruppen zogen los und mussten die verkleideten Betreuer am Straßenrand suchen. Tja und da denkt man, so eine Warnweste sei schon sehr auffällig und trotzdem schafften es manche Gruppen einfach an den Betreuern vorbei zu laufen ohne diese zu bemerken. Zum Glück fanden aber alle den Weg wieder pünktlich zurück zum Haus.

Inspiriert vom Wind der vergangenen Tage, wurde es kreativ. Die Aufgabe: Drachen basteln, möglichst so, dass er am Ende auch fliegen kann.  Das war wirklich mehr Arbeit als gedacht und so wurde bis in den Nachmittag hinein fleißig der Stoff bemalt und geschnitten, sowie Stöcke gesägt und geklebt.  Fleiß und Geduld wurden am Ende belohnt mit wunderschönen fliegenden Drachen, wer will da schon einen gekauften haben. Am Nachmittag stand der zweite Ausflug an - eine Wattwanderung. Reingeschlüpft in altes Schuhwerk, konnte es losgehen. Und ja wir konnten laufen, da der Deich nur wenige Minuten entfernt lag, was für eine Erholung für die schmerzenden Popöchen vom täglichen Radeln. Auch wenn der ein oder andere wahrscheinlich lieber stundenlang geradelt wäre, anstatt Wattwürmer, Fische und Krebse anzufassen. Vor Ort konnte es einfach nicht gelassen werden, den Angsthasen ständig Krebse vors Gesicht zu halten. Manche haben wir noch nie so schnell laufen gesehen.... Zurück am Haus erwartete uns schon ein neuer Besuch - Pastor Klobusch war angereist, um gemeinsam mit uns zu Essen und das Abendprogramm zu gestalten.

Und plötzlich waren es nur noch zwei Tage bis zur Abreise. Wie schnell die Zeit doch verfliegt.

Am Mittwochmorgen stand die vorletzte Etappe an, das Ritterturnier. Hier konnten sich alle in echten Ritterkategorien wie Tauziehen und Schwertkampf beweisen. Ganz großes Kino war aber der Bananenkampf, hier traten im Eins gegen Eins die Kinder gegen die Betreuer an. Den Nachmittag verbrachten wir ein letztes Mal am Strand. Aber nicht nur mit den vielen Strandtieren im Wasser hatten wir riesigen Spaß, auch an Land war es mit Botis großem Drachen aufregend. Teilweise sah es aus, als würden wir mit ein paar Teilnehmern, dank dem starken Wind, weniger nach Hause kommen. Aber keiner machte den 'fliegenden Robert' und mit Sand in den Schuhen kamen wir sicher wieder zurück ans Haus. Dort wurde am Abend auf Wunsch der Kinder, die es lautstark singend und grölend forderten, noch eine letzte Runde Botiball gespielt.

Der letzte Tag vor der Heimreise begann, wie es halt kommen musste, mit Kofferpacken und das verlief ähnlich spannend und chaotisch wie das Generalaufräumen 6 Tage vorher und nahm fast den gesamten Vormittag ein. Aber letztendlich konnten die meisten verstreuten Sachen ihren Besitzer wieder finden. Nach dem letzten Mittagessen, folgte das letzte Spiel. Das Finale des Etappenspieles stand an. Alle Etappengruppen legten sich noch einmal mächtig ins Zeug, um am Ende den Thron besteigen zu dürfen. Der Tag endete wie jedes Jahr mit dem Abschlussabend. Da hagelte es Preise...die beste Etappengruppe erklomm den Thron des Königreiches, das sauberste Zimmer erhielt jede Menge Süßigkeiten, allen Kindern und Betreuern wurden unsere super coolen Ameland Beutel überreicht und einzelnen Teilnehmern wurden Urkunden für besondere Leistungen verliehen. Danach spielten wir 'Wetten Dass...' bei dem sich die Zimmer gegeneinander messen konnten. Natürlich durfte auch das FFZ Lied nicht fehlen vorgetragen durch die Betreuer: "Ich will nicht weg, ich will nicht weg, Ich will niicht weeg von Aaameeelaand...". Tja, dieser Wunsch kann leider nicht in Erfüllung gehen. Bevor es ins Bett ging, durfte in der Disco noch einmal die Tanzfläche gestürmt werden.

Und da war er schon - der Tag der Heimreise. Und alles klappte überraschenderweise wie am Schnürchen. Der Bulli war schon weg, bevor die Kinder geweckt wurden, die Koffer wurden pünktlich abgeholt, dann die Abfahrt mit den Fahrrädern zum Hafen, Fahrräder abgeben, Koffer abholen, Fähre nehmen. Nur war die Fähre leider so gut gebucht, dass wir nicht alle Koffer in den Gepäckwagen reinstopfen konnten, aber auch das wurde souverän gemeistert. Die Busfahrt verlief angenehm ruhig und dann waren wir auch schon wieder am Kirchplatz, wo wir von Mama, Papa, Oma, Opa, Bruder, Schwester und Freunden mit offenen Armen empfangen wurden.

Jetzt bleibt uns nur noch ein großes Dank auszusprechen. Danke an das Planungsteam, Danke an das Küchenteam, dass trotz einem Mann weniger alles gegeben hat, Danke an alle Betreuer, die ihren Urlaub lieber als Actionurlaub mit uns, als Buch lesend und gelangweilt an irgendeinem Strand am Mittelmeer verbracht haben. Danke an die uns besuchenden Gäste und die Helfer hier zu Hause, die uns bei allen Vorbereitungen unter die Arme gegriffen haben. Zuletzt Danke an die Eltern, die uns jedes Jahr wieder ihr Vertrauen - und ihre Kinder für zwei Wochen- schenken. Eine Fahrt ohne Teilnehmer wäre nämlich auch nicht möglich.

 

 

                                                                                         Anna-Lena Kuhlmann

                                                                                         Laura Kuhlmann

                                                                                         Lukas Kuhlmann

 

aktualisiert am 01. Juli 2017

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