13.08.2016

 

 

Samstag, 13. August 2016

 

Nach einer kurzen Pause melden wir uns nun zurück!

Heute können wir tatsächlich schon Tag 9 schreiben. Ich weiß zwar nicht, ob 9 eine besondere Zahl ist, allerdings stellte sich dieser Tag als besonderer Tag heraus. Er fing schon besonders spät an. Heute durften wir tatsächlich eine halbe Stunde länger schlafen als sonst, damit auch alle Kinder den Maskenball am Abend gut mitmachen können. Aber fangen wir von vorne an.

Das Frühstück lief relativ unspektakulär ab. Kein Geburtstagskind, keine randalierenden Betreuer, also ganz normal. Nach dem Frühstück kam dann der große Schock. Heute werden alle Zimmer aufgeräumt. Handtücher gewechselt, ein neuer Schlafanzug muss her und die dreckigen Sachen müssen mit den sauberen Sachen den Platz wechseln. Manch ein Kind hatte sich vermutlich schon gefreut und dachte, das Generalaufräumen würde ausfallen, denn normalerweise passiert das genau in der Hälfte der Zeit – dieses Jahr allerdings einen Tag später. Na ja, jedenfalls schnappten wir uns unsere Kids und fingen an zu sortieren. Zunächst die sauberen Socken, dann die sauberen T-shirts, Hosen,  Handtücher usw. An dieser Stelle wird es jedes Jahr spannend. Wie viel ist wohl noch zu waschen? Ich kann nur von meinem Bilderbuchzimmer sagen, dass sie von allem noch mehr als genug haben. In einem Koffer konnten wir tatsächlich noch 23 frische Socken verzeichnen. Und genügend benutzte Socken waren sogar auch vorhanden. Da können wir also problemlos noch ein paar Matschpartys auf der Fußballwieder starten. Meine Mädels konnten also relativ zügig wieder raus an die frische Luft und dort weiter spielen, oder für den heutigen Abend die Etappe vorbereiten.  Aus anderen Zimmern hörte ich allerdings, dass Aufräumen nicht von allen Teilnehmern die Paradedisziplin ist. Oder liegt es an den Zimmerbetreuern?? wink Na ja, wie dem auch sei. Ein Zimmer hat es tatsächlich geschafft, den ganzen Morgen durchgehend aufzuräumen, um sich dann mit dem Mittagessen zu stärken. Eine Sache muss ich allerdings noch dazwischen schieben: In diesem Jahr haben wir es tatsächlich geschafft, keine alten Brotdosen der Hinfahrt in den Rucksäcken zu finden.

Ein Lob an die Kinder und auch an die Betreuer yes.

Zum Mittagessen gab es einen kleinen Snack in Form von heißen Hunden. Schneller als man gucken konnte, waren auch diese verputzt. Allerdings konnten wir auch hier wieder eine Besonderheit verzeichnen. Zum Mittag gab es nach langer Pause endlich mal wieder „Reste“ vom Abendessen des Tages davor. Da hatten wir schon wirklich lange nicht mehr. Während des Mittagessens verdunkelte sich nicht nur der Himmel, sondern parallel dazu auch einige Mienen der Betreuer. Es sollte doch nach dem Essen und der kurzen Pause ab zum Strand, damit das Haus für den Abend entsprechend zurecht gemacht werden konnte. Aber ohne Sonne kein Strand, ohne Strand keine Deko, ohne Deko kein besonderer Zwischenabend. Aber da dieser Tag ja von Anfang an ziemlich besonders war, sollte es heute ausnahmsweise anders sein: Der Himmel wurde heller und heller. Also ging es um Punkt 14:15 los zum Strand. Leider nicht mit allen im Gepäck. Ein Teil war noch immer nicht mit dem Aufräumen fertig. Für dieses kleine Trüppchen ging es dann so gegen 14:45 Uhr los zum Strand. Als alle Kinder aus dem Haus waren, ging es hier dann endlich mit dem Dekorieren für den Zwischenabend los. Obwohl das Wetter hier bekanntlich sehr unbeständig ist, entschieden wir uns, den Zwischenabend draußen stattfinden zu lassen. Also wurden Tische und Stühle gerückt, zum Teil beim Nachbarn nach Picknicktische geschnorrt. Die gemalten Banner wurden draußen aufgehangen und der König Alexander durfte natürlich auch nicht fehlen. Jeder bekam einen eigenen Teller in Form eines Holzbrettchens. Nachdem alle Kinder wieder am Haus waren und sich herausgeputzt hatten, konnte der erste Teil des Zwischenabends – der Maskenball beginnen. Etappengruppenweise marschierten die Kinder mit ihren selbstgebastelten Masken auf unsere Burg und begrüßten Königin Sandra. Nach einem kurzen Gebet – wie es bei uns beim Abendessen übrigens so üblich ist – fehlten nur noch die Tischregeln. Diese wurden in einem kurzen Vortrag von Loreley vorgetragen. Bei Fehlverhalten wartete schon ein extra Platz inklusive Pranger. Natürlich dauerte es auch nicht lange, bis der erste am Pranger saß. Unser Hofnarr Hallo Hallodri liebt es nämlich mit unseren Gästen Späße zu machen und sie somit an den „Pranger zu stellen“ wink. Trotzdem können wir sagen, dass alle bei diesem besonderem Abendessen Spaß hatten und natürlich auch alle satt geworden sind.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem 2. Teil des Zwischenabends weiter. Die Etappengruppen waren dazu aufgefordert, den Hofstaat etwas aufzumuntern. Denn nach den Zeiten der Trauer um König Alexander wollte dieser endlich mal wieder lachen. Die gelang den Etappengruppen auch ganz gut. Vor Allem „Botis next Topmodel“ brachte alle Mitglieder des Hofstaates zum schmunzeln. Auf Grund von fehlenden technischen Absprachen mussten einige ihre Darbietungen etwas umstrukturieren. Aber auch das wurde sehr, sehr gut gemeistert. Nach dem 2. Teil folgt logischerweise der 3. Und letzte Teil: Die Disco la Cola hatte ihre Pforten geöffnet und alle konnten ihr Tanzbein schwingen. Man muss sagen, von Jahr zu Jahr kommen immer mehr Traditionen zu Stande, sodass wir mittlerweile schon mit 5 Hits immer wieder die Stimmung anheizen können und selbst die größten und kleinsten Tanzmuffel ihr Tanzbein schwingen ;-). Aber auch dann hieß es irgendwann „Zähne putze, Pipi machen und dann ab ins Bett!“. Das taten die meisten dann auch ganz dankbar, denn man kann schon sagen, dass so ein Zwischenabend ein ziemlich anstrengendes Unterfangen ist. Erstaunlich schnell kehrte so also auch Ruhe ein. Für die Betreuer und einen kleinen Teil der ältesten Teilnehmer war der Abend allerdings noch lange nicht vorbei. Unser Besuch Kimi hatte um 12 Uhr Geburtstag – das musste noch mit ein paar Geburtstagsständchen gefeiert werden und nach der Leiterrunde ging es dann für einige noch in den Wald ein kleines Nachtspielchen spielen. Wie gut also, dass morgen bis in die Puppen geschlafen werden kann. Unsere erste gemeinsame Aktion wird erst das Mittagessen um 12:30 sein wink.

Ich geh dann auch mal ins Bettchen. Schließlich ist es schon 03:15 Uhr. Ich wünsche allen eine erholsame Nacht!

Allerliebste Grüße, dieses Mal wieder I.V.

Christine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Das Wetter auf Ameland!

Was haben wir wohl am nächsten Tag erlebt?

 

Sonntag, 14. August 2016

 

 

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aktualisiert am 01. Juli 2017

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