10.08.2016

Mittwoch, 10. August 2016

 

Hallo zusammen, heute mal wieder etwas verspätet, aber es kommt!

Heute wurden wir von unserem Sonnenschein Luki geweckt. Mit seiner Engelsgleichen Stimme schaffte er es tatsächlich alle Kinder pünktlich aus dem Bett zu holen, sodass wir pünktlich frühstücken konnten. Währenddessen meinten wir tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen gesehen zu haben. Da man das Wetter auf Inseln aber kennt, gestalteten wir unsere Ansage am heutigen Morgen entsprechend: „Wir bleiben am Haus, ihr zieht an: lange Hose, T-Shirt, einen Pullover, festes Schuhwerk, vorsichthalber mal eine Regenjacke mitbringen und eure Trinkflasche mit genügend Inhalt dürft ihr auch nicht zu vergessen. Damit niemand während das Spiels reinrennen muss, geht ihr vorher noch mal aufs Klo!“ (Vorweg: der letzte Teil funktioniert zu 90% nicht. An den Rust wurde aber tatsächlich gedacht, sodass das Spiel theoretisch pünktlich hätte anfangen können. Wie aber geahnt, schlug das Wetter um und es brach ein kleiner Regenschauer ein und wir verlegten die Spielerklärung zunächst einmal ins Haus. Es stellte sich heraus, dass heute „Lotti Karotti“ gespielt wird. Dabei ging es darum, dass die Gruppen durch Beantwortung verschiedener Fragen und Bewältigung verschiedener Aufgaben die Karotte ernten mussten. So wie ich es mitbekommen habe, gelang dies allen Gruppen. Man hörte sogar aus manch einem Munde, es soll das beste Spiel der Freizeit bislang gewesen sein (Laura T. wenn du das liest: Hast du super vorbereitet ;-).)

Zum Mittagessen war der Pizzabäcker zu Gast: Es gab Pizzarollen. Entweder die Kids vermissen die Pizza von zu Hause oder aber es hat einfach unfassbar gut geschmeckt. Jedenfalls waren am Ende alle Pizzarollen wie weggefegt und kein Krümel war mehr auf den Blechen.

Nach dem Mittagessen meinten wir wieder ein paar Sonnenstrahlen gesehen zu haben. Aber wie oben erwähnt, sorgen wir vor und haben lieber Regenjacken eingepackt. Im Wald bleibt man zwar meist durch die Bäume vor Regen geschützt, aber den ersten Regenschauer gab es bereits auf dem Weg dorthin. Dort angekommen wurde auch schon das Spiel erklärt. Es wurde Siedler gespielt – vorbereitet durch Lukas und Christian. Nachdem es zunächst etwas schleppend anlief, da die Kinder die Betreuer zum Teil nur schwer fanden und sie somit nur wenige Rohstoffe sammeln konnten, verkleinerten wir nach der Kuchenpause das Spielgebiet und verdoppelten die Rohstoffkarten. So lief das Spiel wieder richtig gut und die Gruppen haben ein paar sehr schöne Städte bauen können. Auch die Räuber konnten nach der Pause endlich aktiv werden. Nach dem Spiel ist vor dem Radfahren: Also machten wir uns auf den Weg zu unseren Fahrrädern. Dies ist leider immer eine etwas längere Prozedur. Die Gruppeneinteilung scheint weder bei den Kindern noch bei den Betreuern Glasklar zu sein und die Fahrräder an den richtigen Besitzer zu bringen ist auch jedes Mal wieder eine große Hürde. Und es stehen schon Namen auf den Rädern ;-). Zimmerweise machten wir uns auf den Weg. Auch hier auf der Ferieninsel Ameland mussten wir feststellen, dass die Holländer nicht besser fahren als in Deutschland. Also hieß es für uns Betreuer vor jeder Kurve: Der letzte Betreuer fährt fahrbahnmittig – sichert den Verkehr hinter uns -, der erste Betreuer kümmert sich um den Gegenverkehr und der Betreuer in der Mitte sorgt für den richtigen Weg. Da manch einer heute leider das Fahrradfahren kurzzeitig verlernt hatte, musste eine kleine Gruppe leider einen Stück des Weges zum Haus laufen, damit wir auf dem Weg noch einmal genauestens Erläutern konnten, wie das mit dem Radfahren funktioniert. Klappt alles hoffentlich wieder ;-).

Heute war der Tag der Tage: Es gab Möhrendurcheinander. Und – anders als in den Jahren davor – gab es keinen Genörgel und Gemecker „iiiiiiih, das mag ich aber nicht!“. Alle Kinder und vor allem auch die Betreuer freuten sich auf den großen Pott Möhrengemüse, sodass sogar mit kleinen Löffeln der große Topf ausgelöffelt wurde, damit auch ja nichts verkommt. Das wäre ja auch zu schade.

Das Abendprogramm ist für uns in diesem Jahr relativ einfach. Die Kinder sind ganz heißt darauf Botiball zu spielen. Also machen wir das auch. Zack, 4 Felder aufgebaut und dann hieß es „Wir spielen Botiball (Hühnerball) auf 4 Feldern“. Es wurden zwei ziemlich hitzige Partien gespielt bis es zum Schluss zum großen Matsch kam: Betreuer gegen Kinder! Auch in diesem Jahr mussten wir uns den Kindern geschlagen geben! Das erste Spiel wurde haushoch gewonnen, beim zweiten Spiel sah es da schon ein wenig knapper aus. Alle Kinder gingen danach erschöpft in die Kiste. Bis auf 2 ältere Jungs. Die haben heute ihre Feuertaufe in Form von Schwimmbad Meyer erhalten. Herzlichen Willkommen auf FFZ!

Jetzt bringen wir die Kids schnell ins Bett und werden den morgigen Tag vorbereiten. Wobei wir mit dem nicht wirklich viel zu tun haben. Den die Ältesten Teilnehmer (ÄTNs) dürfen morgen einmal Betreuer spielen und sich um alle Kinder kümmern. Wir können in der Zeit ein bisschen entspannen und uns endlich auch mal wieder wie Teilnehmer fühlen ;-). Früher haben wir nämlich tatsächlich auch ganz schlecht gehört.

Ich hoffe ich konnte euch allen einen kurzen Einblick auf unser Zusammenleben hier geben. Bis ganz Bald, viele Grüße!

i.V. Christine ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Das Wetter auf Ameland!   crying

Was haben wir wohl am nächsten Tag erlebt?

 

Donnerstag, 11. August 2016

 

 

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aktualisiert am 01. Juli 2017

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